FreY- Ignatz. FreY, Samuel. 491 dänischen Gesandten Saphorin. Es ist ron Francia. Im 01'- sten Drucke sind die Namen mit der Nadel eingerissen. Es gibt auch reine Aetztlriiclte. Die Madonna mit Jesus und Johannes, nach IlafaePs Bild in der , fürstlich Esterhazyhschen Gallerie. Madonna mit dem Iiincle, nach einem Bilde aus RaFaePs Schule im Besitze des Fürsten Prosper Sinzendorf. Die hLJustina, nach J. A. Regillds (Pordenone) Bild im Belvedere 13311. Ein trelfliches Blatt nach einem herrlichen Gemalde. H. 20 Z., Br. 14 Z- Frey , lgnatz, Maler und Iiupferstecher in Prag, dessen Lebens- Verhältnisse wir nicht kennen. Er lebte dort 1751, aber noch 180g arbeitete ein liupfersteclier Namens Frey in dieser Stadt. Von ei- nem und demselben Künstler scheint nicht die Rede zu seyn, und vielleicht 1st der jungere jener Frey, welcher 1806 in Warschau lebte. Zu jener Zeit projelstirte er das Prachtwerla einer maleri- schen Reisc durch Polen. Vom ältern Frey sind gestochen: St. Nicolaus von Toledo, 8. Portrait des Prager Erzbischofs Mauritus. Hier nennt er sich Pictor und Scul-ptor. Abbildung einer astronomischen Uhr. "Planetare et systema Copernici 1751. Frey, Hyacinth 7 Steinscbneider zu I-lnm, dessen im Almanach 8115 Rum 1310 erwähnt wird. Frey, luißhüßl, Kupferstecber, dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen. Er stach 1745 in Rom, nach einer halb erhobenen Arbeit des Michel Angele, die aus dem Meere steigende Venus. Das Blatt ist mit Geschmack ausgeführt und es beweiset, das Buonarotti auch das Anmuthige zu lhssen wusste; allein dieses geschah nicht oft. Frey, Philipp, der Sohn des Jakob Frey, war ebenfalls Kupfer- steclier, aber als solcher von keiner grossen Bedeutung. Er über- nahm den Iiunsthanclel seines Vaters und retnucbirte dessen Plat- ten, wodurch er die meisten ausser Harmonie setzte. Von ihm selbst gestochen ist neben andern das Opfer MyrtilPs, aus dem Pastor Fido. Frey, 61'113, Kupfcrstechcr, dessenFüssly in denßupplennentenpach einem Manuskripte erwähnt. Man kennt von xhm das Pvrlralt des Tub. Iiüsel. Frey; JOSÜPhs Ingenieur und Architekt, der 1758 zu Mannheim geboren wurde, jvo er auf der Militiirschule studierte. Er trat auch in den Dlihtärstand, und 1796 wurde er Hauptmann. Jetzt wurde er zum Iiricgsbauanxte nach München versetzt und hier haute er auf Befehl des Grafen Bumfbrd ein grosses Fourage-Mil- gazixz an der Isar, und auch die Esplanadc um die Stadt legte er: an. Im Jahre 1799 wurde er Rath der General-Lauclesdirelstion zu München, und im Jahre 1810 war er als Iiriegs-Oekonomie- 33th bßillätiget. Er führte in München mehrere Gebäude auf: die Kaserne am Hofgarten, die Fuhrwesen-Iiaserne am Lehel, die Artillerm-YVerkstäitte am liostthor, das Zeughaus etc. Ffßy; Samuel: Lindschaftsnxaler zu Basel, dessen wir um 1815 Zu" erst erwähxit fanden. Er malte schöne Schweizeransichten von