FrCmY 2 Jakob Noäl Maria . Frenzel , Abrah. 481 Man hat von ihm selbst ein mit breiter Nadel und geistreich xge- fertigtes Blatt, welches den heil. Ilieroxiymus vorstellt, wie m. am Felsen in ein Buch schreibt. Au einem Vorsprunge des Felsen, bclncrht 111ml den 'I'odtenlsopf' und links vorne sieht man den Kopf und die Pfoten des Löwen. Am Bande steht: Vignon pinxii; fre. fecit. Höhe mit dem Rande 11 Z. 6 L., Br. 8 Z. Man hat auch Abdrücke mit Marietttfs Adresse. Fremyl, Jaifüb Maläla; Historien- und Portraitxnaler, wurde 1784 zu aris e oren um von Ptc_ nault und David in der liunst unterrichtet. Iälan verdankt ihm eifiige schöne Gemälde und Staf- feleibilder, die aber von keinem grosscn Umfanve sind, wie: Amor und die Scham, Turenne auf der Lafette schldfend, der Ein- zug des Munsieur in Paris 1814, der Traum des grossen Condö, die Nymphe Echo beweint den Narziss u. s. w. FPEUEP, Jühilnn BHPtlSt, Maler zu München, wo er im Dienste des Hofes stand. Im Jahre 1715 wird er in einem archivalischen Dokumente gewester Hofmaler gcilannt. FPßnF-IS, Garl, Miinzwardein zu Augsburg und zugleich ein ge- schickter Stempelschneider, dessen Statten erwähnt. Frenols. s. Fresntiy. Frentano , Anton, S. Fantuzzi da Trento. Frentzel, Georg oder Gregor. s. Caspar Fraisinger und am. gor Fcntzcl. Frenzel, Johann GOUJlIGlJ Abraham, Iiupferstecher zu Dres- den, wurdc 1'582 geboren. Er bildete sich unter Darnstiidt zum geschickten Künstler und die Fortschritte, die er machte, waren so bedeutend, dass er schon zu Anfang unsers Jahrhunderts mit ge- lun enen Versuchen hervortrat. Besondern Ruhm erwarb er sich in der Landschaft, diel er mit äorgtältiger Nadel und in der Eigen- thiimlichlseit des Vorbi des wie ergibt, Sein Fleiss eht oft bis in das Kleinste, doch ohne in Härte" oder Steifheit zu äßffttllßll: Frenzel bekleidet die Stelle eines Inspelstors des königlichen Ku- Pferstich-Cabinets zu Dresden, und auch Schriftsteller ist er in seinem Fache. Die Aulstions-Cataloge, die seiner Einsicht anver- traut wurden, sind höchst genau und mit grosser Sachkenlltnlsß abgefasst. Einer der neuesten ist jener der beriihmten Sammlung des Grafen Sternberg- Manderscheid. Man hat von diesem Künstler mehrere höchst schätzbare Blätter: ZweiLandschaften nach Ruysdael: die Ruinen und derAbend gr. fol. Landschaft nach Poelenburg und Bout gr. ful. Mondsclieinlandschaft mit einem Leuchthurm, nach Jentsch, Ansicht von Ajaccio und eine solche von Frejus. Zwei Piadirungen nach Rembrandt und Elshoudt. Blätter für das 'I'aschenbuch von Kind 1818 26- Gegenden um Dresden, nach Hammeis Zeichnungen. Eine südliche Landschaft mit der Staffage eines Eremiten , der im felsigen Yorgruude einen Pilger labt, nch Rhoden, ein vor- zügl-iches Hauptblatt. Auch für die Reisewerhe des Prinzen Maximilian von Ncuwied (bräsililauaische Reise), und des Fürsten Raczyixslty (morgen. liiu isc ie Reise) lieferte.ei' Blätter. Man hat von diesem Iiiinstlcr ebenfalls eine schöne Nachbildung des Holbeitfschcn Tocltexitanzes, in 48 getreuen Conturen be- lYaglcf-S Hiinstler-Lex. IV. Bd. 31