Fragonard 1 Hon ord. Fragonard , Alexander Evarist. 431 Mehrereseiner Werke Wllfllc" geßtvqhßn. bßfßllders. von St. Nun, wie denn überhaupt vieles nach diesem {liunstler gestochen wurde, von Bcauarlct, Dclaunay, ltegnault, Hlpßri, Maci-et, Pio- manet, Dernarteau, Blot, le Grand etc. Er selbst hat Blätter geiitzt, sowohl nach eigßnßf Erfindung, als nach guten italienischen Nieistern. Diese seine AEbGHZQU: werden geschätzt. . Vier Bacchanale im antiken Geschmacke, nach Art der Basrehef, uer 4. Stfll-lieronymus in der WViiste init einem Engeln-der ihm den Hinnnel zeigt, Skizze nach einem italienischen Meister. Die Darstellung der heil. Jungfrau illLTGlnpQl, nach Bohßätl, 8. Ijßrmoire, eine geistreiche COlIlPOSlliOllmgF. qu. fol. Im ersten Drucke vor der Schrift. Eine Folge von (j Blättern Verzierungen, Der heil. Bochus, nach Tintoret, 8. Augustus und Cleopatra zu Tische, nach Liberi, 3. Der Genius des Franklin, ein grossas Blatt, im ersten Drucke vor der Schrift. " Die Empfängniss Mariä, nach Tintoret, 8. Zwei männliche Figuren, nach (Iarracci. St. Lukas auf YVolken mit einer 'l'afel, nach Lanfranco, ß. Der Engel mit Iirone und Palme, nach S.-Ricci. Die Jünger am Grabe Christi, nach demselben, 8. Der hl. Hieronymus, nach J. Lys, 8. Die Einsetzung des Abendmahls, nach S. Ricci, 8. Die Jünger in Emaus, nach demselben. 8. Die Beschneidung, zwei verschiedene Darstellungen nach Ricci und Tiepolo. 3. Ein '.l;heil des Gemäldes mit dem heil. Rochus, nach Tintorct, 1754-. 8- Zwei Weiher, die sich auf Wolken umarmen, nach P. Liberi, 3. Die Cornxnunion der Apostel, nach S. Iiicci. 12. Zwei Heilige, von denen einer ein Crucilix hält, dabei diehe-il. Jungfrau? Ein Gesandter, wie er in Mitte des römischen Senats den Krieg erklärt, beide nach Tiepolo, 8. Fragonard, Alexander EViirlSlI, I-listorienmaler und Bildhauer zu Paris, der aber 1785 zu Grasse (Var) geboren wurde. Er bil- dete sich unter David's Leitung, und die Forschritte, die er machte, waren seinem Talente angemessen. Er hatte daher schon vor 1819 vier Medaillen der ersten Iilasse erhalten, und in dem bezeichne- ten Jahre wurde er bei Gelegenheit der Iiunstausstelluxig zum Hit-- tcr der Ehrenlegion ernannt. I-"ragonartl ist ein Iiiinstler, der sich beim Publikum eines groß- scn Rufes erfreut, aber in den Augen der Künstler wird ilmf bei weitem nicht dieselbe Gunst zu Thcil. Er bemüht sich nicht, der Natur zu folgen, nur seine Einhildungslaraft zieht er zu Rathe. Seine VVelt ist eine ideale, und in derselben durchkreuzen sich Erschei- innigen und Wirkungen, die oft etwas Phantastisches haben. In der Anordnung seiner Gemälde ist er ein getreues Abbild der im)- (lernen französischen Schule, cr ist theatralisch aßektirt- Aber bei allen seinen Verirrungen erkennt man doch den Mann von Geist und Talent. Er ist ewöhnlich glücklich in der Wahl der lYlotive und ausserordentlichäecla undsiclierin der Ausführung. Seine Werke machen auf den grösseren Theil denbeabsiehtigten Eindruck, aber denjenigen, die edle Einfachheit in der Composition, Erhabenheig