344 Marie, Fiori , dzf. Fiorini , Giovanni Battista. Namen, so wie als DIaschinist. Mehrere" seiner Zeichnungen wur- den gestochen: von J. B. Bonacina, Krieger zu Pferde mit Stan- darten. Fiori starb zu Mailand 1702 im 66, Jalmä FiOTl, Mario (13„ Beiname von M. Nuzzi. Fiorillo, Domemeo oder F rancesco, Historienmaler zu Nea- pel um 1540. Man zählt ihn ulnter Sabbatinfs Schüler. Fiorillo, JOlXEIHII Domlnilius, Maler und Schriftsteller, wurde 17518 zu Hamburg eboren. Er studierte 1759 die Kunst auf der Malerakademie zu ähyrenth und 1'261 begab er sich nach Rum, wo er vier Jahre P. Batt0ni's Schule besuchte, bis er 1765 nach Bologna ging, um unter V. Bigari und E. Lolli seine Studien fortzusetzen. In Bolo_ na erhielt er verschiedene Preise und 1769 ernannte ihn die Akademie zum Mitgliede. I'lierai.1i' kehrte er nach Deutschland zurück, wo ihn der Braunschweigische Hof zuerst als Historienma- ler beschäftigte, und 1781 ging er nach Göttingen, wo er nach drei Jahren Zeichnungslehrer und später Professor an der Universität wurde. Fiurillo malte bis in sein spiites Alter, brachte es aber in der Zeichnung, in der Färbung und in der Perspcktive- nie zur Vollkommenheit. Er hielt sich lange in Italien auf, und hier sammel- te er die Materialien zu seiner italienischen Kunstgeschichte, die zwar brauchbar, aber dürftig an eigenen Bemerkungen ist. Auch musste er in' Italien Gelegenheit finden, manches xiliher zu erforschen. Man hat von ihm auch eine Geschichte der zeichnenden Iiiinste in Deutschland und den Niederlanden, die von 1815 1320 in vier Bänden erschien. Dieses VVerla ist ebenso wenig umfassend und erschöpfend, wie seine friiher erschienene Geschichte der lYIalerei in Frankreich, Spanien und England, doch bleibt es, was auch immerhin in Hinsicht auf historische Form daran ausgesetzt werden kann, ein Buch von grosser Brauchbarkeit. Er gab auch S. Rosa's Satira della pittura heraus, und ausserdem ßnclet man verschiedene Aufsätze und eine Sammlung kleiner Schrif- ten artistischen Inhalts. Von seinen VVerlsen der Malerei wird die Auslieferung der Bri- seis, eine Composition von acht halblebensgrossen Figuren, beson- ders erwähnt. Eine Beschreibung findet man in MeusePs Miscel- len XIX, 11 und da heisst es, dass das Bild in Homer's Sinn und Geist und mit antiquarischer Genauigkeit entworfen sei, nur muss man sich an den eleganten Zelten der Archiver u. s. w. nicht stos- sen. Er malte indessen noch mehrere andere Bilder heroischen Inhalts. FiorillQ starb 1821. FIOUllO, Nicole, Iiupferstecher zu Neapel, wo er um 1760 arbei- tete, besonders fiir literarische Werke. FiOrlHl, Giovanni Battista, Maler und Architekt zu Bologna, War Schüler von J. B. Ramenghi und auch die vornehmsten vene- tianischen Meister studierte er. Im Cßloritß suchte er öfters den Zuccheri nachzuahmen, brachte es aber in diesem Theile nie zur Vollkommenheit. Desswegen verband er sich mit Cesare Aretusi, der sich den Huf eines ausgezeichneten Coloristexx im venediger Geschmaelse erwarb. Beide vereint brachten verdienstvolle Bilder hervor, da Fiorini fruchtbar und geschickt in rler Composition waxtund die Farbe ßfretusi behandelte. In Bologna sind mehrere Bilder von diesen Künstlern.