276 Fendt , FEOaÜr s Tobias. Iwan owits eh. Bein Mädchen an der Briefpost, die Aquarellen zu mehrern Gedich- ten Schillers, besonders die zur Glocke etc. Diese Werhe verkün- den ein reiches Gernutlt und poetische Auffassung. Die Wahl der Gegenstände ist gldclslich und das Ganze mit sinnigen Episoden fgeschiniiclat. Vorzuglich gelungen sind: der Taufzug,_die Behrän- iiung der Braut, die Scene auf dem Friedhofe etc. eVon seinen lithcgraphischen Arbeiten zeichnet sich die Nachbil- wdnng eines (Jeiiialdcs von Brouwer aus, letzteren und Rembrandt yorstellend. i ' Nachrichten über diesen Künstler findet man auch in F. v. Hor- mayr'i AÄCIPV, 1822, Nr. 28, und in der österreichischen National- Encyclopadie, II. ßd. Wien, 1855- 1 Fendlfv 10131359 Maler und Iiupierstecher aus Breslau, der um die Mitte des 16. Jahrhunderts zu trnnkfurt am Main arbeitete. Man verdankt ihm folgendes VVerls: Monuments. sepulcrorum cuin epi- graphis ingeiiio et doctrina excellentium virorum, 1571i, fol. mit 195 Blattern von F_endt, denn unten auf dem Titel steht: Per To- biain Fendt Vratislaviensem incisa et edita. Fennitzgr, Georg, Kupfcrstecher in Schwarzkunst, der um 1690 zu Nurnberg arbeitete. Er stach verschiedene Bildnisse, besonders von Aerzten, die eben nicht von grussein Verdienste sind. Fennlllef Mlßhaßl Ku fcrstecher in Schwarzkunst der ' zu 2 2 P 1 41 Nurnberg geboren wurde. Er lertigte verschiedene Bildnisse, und daneben gab er auch die Statuen der zivolf Apostel heraus, welche wieder Portraite verschiedener Rathsherren vorstellen. Diese beiden Fennitzer sind wahrscheinlich Sühne eines Kupfer- stechers Johann, denn auf dem Bildnisse dieses letzteren steht: Johannes Fennizer chalcographus pater. FenÜßuil, der Name zweier französischen Maler aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Es wurden nach ihnen Bildnisse und einige Genrestiicke gestochen. FGIISOIIi- S. Ferrau, FQIISIJGTCPKChTiSIOPh, Maler zu Magdeburg um 1669. Er malte liirchenblldßf- Fentzel, GTGgOP, Kupferstecher, dessen Lebensverhältnisse unbe- lqa nt sind. Er stach Portraite und andere Blätter in Johann Sa- l n deleäs Manier. Paul Furst in Nurnberg gab seine Folge von acht Blättern heraus, welche die fünf _Sin_iie und die ldlaneten vorstel- len. Sie sind nach M. de Vos getertiget, in ltl. tul. mit dem tel: Planetarum eifectus et eornin signis Zodiaci etc. _Gregorius Fentzl sculp. Die Schlacht des Königs Alphons gegen die Nlaurcn 1212, nach A. Tempesta, lsl. qn. fol. FGOÖOT; Iwanüwilläßh; Historienmaler und liupferstecher, stammte aus einer lialmllhischen Horde an der russlach-chinesischen Gränze. von seinen Familicnverhältnissen wusste er nichts, nur die Erin- nerung seiner Gefangennehmung durch (im Russen blieb ihm aus seiner Kindheit. Dieser Umstand wrrtt einiges Licht auf seine Her- kunft. Die Russen hattendainals init dem Torgofsclien Stamme zu käuwfen, der sich 1770 aus Uiizhlrieilenheit mit den Moskowitern zu den Chinesen wendete. Auf diesenuZuge wurde ein lileiner Haute der flüchtigen Horde von den jallilSkihßll liosaken eingeholt, ein Theil niedcrgemacht und der liest gefangen. Feodor erinnerte