Edlinger , Carl. Edwards , Sydenhanx. 79 Kühnheit und lYIeisterschaft in Fiihrung des Piiiscls verband. ln München waren zu seiner Zeit viele seiner BilClIll-"Sß; der Buch- händler Strubel besass allein an 2.00 Portraite von Gelehrten und anderen um Bayern verdienten Männern, säniiiitlich von Edlinger gemalt. Strobel wollte die Sammlung durch Iiuliterstieh bekannt machen und schon waren 54 Bildnisse von John treHlich in Kupfer gestochen, als durch dessen Tod das Unternehmen gchenimt wurde. Jetzt brachte der Buchhändler E. A. Fleischmann in VMun- chen die Platten an sich, und dieser gab 1821 die erste Lieferung der Bildnisse in lsl. fol. heraus, unter dem Titel: Sammlung von Bildnissen deukwiirdiger Männer, gemalt vom Hofinaler Edlinger, gestochen von John. Die Gemälde wurden nach dein Tode Strobells zerstreut. Edlinger starb 181g. In seinem Biiclalasse befanden sich zwei sei- ner besten Stücke: zwei alte Köpfe, von denen der eine den einen Todtenkopf betrachtenden Einsiedler Elias Fischer und der andere ihn mit Brod und Trinkkrug vorstellt. Diese beiden Stücke setzten Iiunstkenner den Erzeugnissen des B. Mengs an die Seite. Die Natur ist hier mit gewissenhafter Treue und im interessantesten Momente dargestellt. Edllnger, Gar], Maler, geb. zu Dresden- 1785. gest. daselbst 1825. Er verdankte seiner Vaterstadt ausschliesslich, und zunächst dein Profes- sor Pochmann seine Bildung. Die Miniatui-malerei erwarb ihm Ruhm, denn er lieferte Portraite, die durch Aelinlichkeit und ge- schickte Ausfiihrung alle Beachtung verdienen. Zu historischen CODIPOSlIlOIIBH fehlte dem vielfach beengten Manne mehr die Zeit, als die Iiraft. Sein Talent in dieser Gattung beweiset ein grösse- res Bild, welches die Ariadne auf Naxos darstellt. Edlinger war Mitglied der k. Akademie und Unterzeichenlehrer der Kunstschule zu Dresden. EÖJIIOIISIOIIB, 3-; ein jetzt lebender englischer Maler, einer der besseren seiner Nation. Er malt Historien- und Genrebilder, Dar- stellungen, in denen man Charakter und Ausdruck findet und grosse Geschicklichkeit in der Ausführung. Iiii Colorite ist er, nach der englischen Weise, etwas bunt. In neuester Zeit hat er besonders gute Genrebilder geliefert, wie: Burns und die hochlän- dische Mary u. a. Edfldge, Henry, Historien- und Portraitmaler zu London, in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Man hat von diesem Iiünst- ler geschichtliche Bilder und Genrestiicke, und besonders Portraite, durch welche er sich beliebt machte. Vortreßlich ist sein Bildniss von Pitt. Edridge starb zu Anfang unsers Jahrhunderts. Edter, KaSpaf, Hunstliebhaber zii Bamberg, fertigte um 1773 mit vorzüglicher Geschicklichkeit Zeichnungen mit der Feder. Edward: Maler und Architekt, dessen Eiorillo V. 652 erwähnt. S. William Edwards. Edwards, Sydenham, Maler und Naturhistoi-iker, erregte 1800 durch seine Naturhistorie der englischen Hunde grosses Aufsehen. Sie erschien zu London in 4. unter dem Titel: Cinogra hia bri- tanica, coiisisting of coloured engravin s of the vorious Ereeds of dogs exsisting in great Britain, with oäservations on their proper- lies and uses. Die Zeichnungen zu diesem schönen Werke sind Von Edwards gefertiget, und auch in dem Jäger- und Wettrenner-