250 Dalleizctte , Aimä. Dall-inger 7691i" Ballung, 1150111111 n. Dalleizette, Almä, Genre ynnd Pdrtraitinaler zu Paris; igiehor. zu Genf 1'299. Er bildete sich in" Hersenüs Schule und lißfeirtävbisljß]: -griisstentlieils Portraite. Gabet: Ä 131.111. 1-. oii Dalhnger von Dalhng, Johann, 0m auägezlgibhpetb; frhiel, und Historienmaler, wurde zu Wien 1'741 gebären." SeiiiiGross- vaterJoachim, den" Ferdinand II. 1628 in den" Adelstantlllerhtih, übte schon die Malerei und-von seinem Vater Franz "erhielt er den ersten Unterricht in der Kunst , worinwcr selbst aifclfbalßd bedeu- tende Fortsßbrllte machte. 1m Jahre 11756 arbeitete er zudlregcnz in der Werliäfiitteeinesunbedeutenden Malers und hieriautidiirch- zog er Deutschland und dies-Schweiz. Nach seiner Zuriicklmnlt 1759 bßäüßilte ß? erätfiiß Wiener Kunstakademie und studirtc un- ter der LeitungV. Fischers und lYIaytexis aufllil-S eili-igste, Durch letzteren erhielt er 176i den Auftrag nach Frankfurt a. M. zu ge- hen, um mehrere Scenen bei der Iiaiserltrönung aufzunehmen lind nach seiner Rückkehr fand er durch den Arzt ßmnlbilla den du. mals sehr erschwerten Zutritt in die fürstlichJichtensteinisehc Gal- lerie, wo er mehrere Gemälde copirte und sich die Gunst des da- maligen Inspek-tors Fanti in so "hohem Grade erwarb. dass ihn dic- ser, nach dem Tode seines Sohnes, selbst zu seinem Nachfolger vurschlug. Im Jahr 1761 erhielt Dallinger diese Stelle, welche er 55 Jahre auf das ehrenvullste bekleidete. Er erwarb sich Verdienste durch die Ordnung und Restauration der Bilder und bewirkte beim Fürsten Alois Lichtensein den er- leichterten Einlass in die Gallerie, soiw-ie auch die Erlaubniss für junge Künstler, zu copiren, wodurch er nicht wenig zur Ausbil- dung vieler derselben beitrug und sich ihres regen Dankes versi- cherte. Dallinger starb 1806- Unter seinen zahlreichen Leistungen sind einige grosse Altar- ahlätter, dann kleine historische Skizzen, Pferd- und Schlachtslii- cke besonders erwähnenswerth. Die meisten seiner Gemälde gin- gin indess nach Russland und Polen, Wien besitzt deren nur we- nige. Unter seinen Schülern zeichnen sich vorzüglich V. Fischer der Sohn , Gcldmann und Vinc. Dorimeister aus. Oesterreich. Natio- nal Encycloyädie. Danlllgßr VOR Dailmg , Jühann! ein rillnnlich bekannter "Fhier- maler und geschickter Restaurateur, Sohn des obigen, wurde JTlYl Zu Wien geboren. Sein Vater ertheilte ihm die Anfaugsgriinrlc der Kunst und 1805 wurde er demselben als Adjunkt beigegeben, bis 91' 182Ozum fürstlichen Gallerie-lnspelator und 1851 nach dem Ableben des Direktors J. Bauer dessen Stelle erhielt. Dieser Iiiinst- ler- wählte sich besonders die nordhollündische Schule in 'l'liierstii- alten und Landschaften zum Muster und mehrere seiner tredlichen Gemälde befinden sich sowohl in der kaiserlichen als in der Lich- tensteinischen Gallerie. Einige derselben gehörten zu den Zierdcll der Iiunstausstellungen. Besonders vortrefflich stellt er Pferde dar- Er ist indessen auch in Conyersationsstiicken ausgezeichnet und ill Bestaurirung alter Gemälde hat "er sich an der ihm anvertrauten Gallerie als wahrer Meister bewährt. Dallinger versticht sich auch mit Glück in der Schabekunstn die er von J. Pichler erlernte. Man hat von ihm in dieser Manier ZWNElHPlQtlCIII Kinder-t die sich um Aepfel raufen, nach Poussin, und das Portrait der Fiu-sll" von Lichtenstein, nach Krezinger. Nachrichten iihcr die Dallinger findet man ansser der National" Encylalopiitlie auch iu Ilormayrß Archiv 182.3. Nro. Äl-