218 Cuhnhnch , Hans VOII. glciclilieiä seiner Werlie erklärt, denn die besten mögen unter Dü. rer's Lin uss entstanden seyny SFÜIOVUYTÄISIICIMZIGS Werk istdic in derSebalduskirchezu Nürnberg befindliche 'I'uclier's_chc 1mm mit der iVIuttcr Gottes auf dein Throne, daneben (Jatherina und Barbara, 1513 nach Diirer's Zeichnung und gcitnz! im Geiste desselben gemalt. Die erwähnte Zeichnung davon esass Sandrart, WIE er in seiner teiitschen Akademie versi- isliert. Murr bezeichnet 111" seinen Merkwiirdigkeiten der Stadt Niiriiberg noch andere_GeinaIde als VVerke dieses Künstlers. 3-1011. reres bewahren auch jilie la. Sammlungen dieser Stadt. ln der D'In- ritzlaapelle zeichnen Sich WTWZUgllCl) aus: Joachim irn priesterlichen Ornate, uncbAnna Mantel und rothern Unterlslcide; S- Wilibnltl "f! hlSCll0Ü1vCl'lC1_1i_ Ornate und der heil. Benedikt in sei- ner Ordenslileiiluiig. IJic Iiupte der Figuren sind sehr schön und in dein des Joachim viel edler Ausdruck. DIPUZEIChIIUDg lätjäglltntllld trägt sehen weniger die Gebrechen derniruheren Zeit, die Farliung ist liraftig und die Dfapefie Sehr schon gehalten. Wie wenig sich Culmbacli gleichbleibt, beweist das weit geringere Ilildldes Evangelisten Johannes in derselben Sammlung. Auclrdie Bilder auf der Burg geboren zu den fliich- tigsten uiisers Meisters. Sie sind mehr culorirte Zeichnungen als Gemälde. In der h. Gallcrie zu München befindet sich von seiner Hand der heil. Petrus und Paulus neben einem Altare, auf Golclgriind ge- malt; auch "in Schleissheun sind ein paar Bilder Tun Culiiibiich. Dieser Iiunstler hat sich auch als" Iiupferstecher und Ferinsehnei- der hervorgetlian, worin er den Durermachzuahmen strebte. Holz- schnitte von ihm findet man in dem Buche mit dein "Pitel: IOCO- seria, das 15115 zu Bern erschien. Von Grabstichelarbeiten rechnet man ihm diejenigen zu, welche mit I. G. bezeichnet sind und zwi" scheu den beiden Buchstaben ein Wappenschild tragen. Diese sind Qopien nach Martin Schonganer, und,_. wenn von Culmbach gefertiget, Jugendarbeiten des Meisters, weil er eher Diirei-"s als Schongaiiefs YVerlie copirt haben wurde, wie Bartsch glaubt. Man eignet dieses Zeichen auch dem Johann Clein zu, der um 1478 lebte, und Andere glauben, dass diese Initalien den Johann von Ciiln bedeuten, Brulliot aber (dict. des monogr. II. Nro. 2851 nouv. ed.) findet in dieser Erklärung, welche sich auf die beiden Kro- nen im Wappenschilde stützt, keinen Grund. NVie dem auch sei, die Blätter tragen das Gepräge des hohen Altertliuins und ileiJMei- ster derselben-verdient eine der ersten Stellen in der Iiuiistge- schichte. Sie mögen für I-Ians Culmbach gelten bis der Meister mit Sicherheit bestimmt werden kann. i Bartsch gr. VI. 582 verzeichnet folgende: D166 äassämyteiiie Folge von 12 Bl. nach Sehongziuer copirt. H. , r. Z. 2 5 L. Die Iireuztragung. H. 10 Z- 7 I"! Br. 16 Z. Ebenfalls Copie "nach Schongauer. St. Micliäliib H- Ö Z-s BY- [l z- 2 L- Copie nach dein bezeich- neten eister. Brulliot lsennt4nßch äinen ZChTlSElS am Kreuze mit Johannes und Maria. H- Z, 1'. 2 - 8 . Dieser Schriftsteller"erlaeiiiit auch die schöne Copie der Viergc au Singe nach Üurer lur Culinbaclfs Werk. Sie ist mit einem Monograinme IIIGZEICIIIIIGI, das aus den Buchstaben I. H. Ii. besteht. H. 4 Z. 9 4-, Br- 5 Z. 5 L. Heinecke erwähnt in seinem dict. des artistes eines Blattes_ von 1517, welches einen bewaffneten Soldaten vorstellt, der mit ei-