Contat. Conti , Berardin. 69 nach einem Dominicus Contareni gestochen. Ob dieser nicht mit unserm Iiünstler Eine Person ist, können wir nicht bestimmen. Gonpat) genannt Le Brun, Formschneider und Buchhändler zu Pa- ris. Man kennt von ihm die Einnahme von Philippsburglllld die Schlacht bei Guastalla, beide von 1754. Er: starb 1768. Conte, Jacopo oder Jacopino del, ein Bildnigsmaler, geb. zu FIOFCIIZ 1510 (nach Andern 1502), gest. 1598. Er lernte bei Andrea del 59-110, arbeitete aber wenig in Florenz, viel in Rom. Dort ahmte er Mich. Angele nach, aber so leicht und gewandt, und mit so ganz anderer Farbengebung, dass er aus einer andern Schule zu seyn scheint. Er malte alle Päbste und die vornehmsten Her- ren, die in Rom lebten, von Paul III. bis auf Clemens VIII. Conte war übrigens auch in der Composition tüchtig, wie man aus den Wandgeniälden in S. Giovanni, dem Enthaupteten, sieht. Sein bestes Werk, auf Holz, ist die Iireuzabnahuie ebendaselbst. Er stand im Wetteifer mit den besten Landsleuten. Lanzi I. 176 d. Ausgabe. Contestabile, Johann Baptist, ein Maya zu Genua um 1500, Er lernte bei seinem Vetter, J. B. Paggi, blieb aber stets mittelmäßig. CÜUII, FFHHCBSCO, ein Maler, geh. zu Florenz 1681, gest. 1760. Er lernte bei _S. Pignone, und ging dann nach Korn, um in Mo- randPs und Marattzfs Schulen sich zu bilden. Indessen zeichnete er auch fleissig nach Rafael, den Carracci und nach der Antike, und so erlangte er den Ruf eines geschickten Künstlers. In Rom malte er während sechs Jahren für (llemens XI. viele Historien und Bildnisse, und auch die Cardiniile beschäftigten den Künstler. Cle- mens XII. ertheilte ihm die Ilitterwürde. Nach seiner Rückkehr malte er viele Altarblätter und auch Staf- feleibilder, deren mehrere nach Deutschland kamen. Der Gross- Herzog von Toscana ernannte ihn zum Zeichenmeister seiner Gallerie. Man kennt noch einen andern Maler und einen schlechten Bild- hauer dieses Namens. Der erstere arbcitete zu Rom und der letz- Iere zu Florenz. Bonus Cesare; ein Maler von Ancona, arbeitete zu Rom unter Gregor XIII. und Sixtus V. Er malte treFfliche Arabesken und auch Altarbliitter. Er starb zu Macerata um 1615. Ccntl, VIHCBTIZO, ein Maler, Bruder und Schüler des Obigen, malte ebenfalls in Rom VVandbilder und Cabinetsstücke, ging aber dann an den savoyischeit Hof und starb daselbst 1610. Er besass grüssere Geschicklichkeit als sein Bruder, besonders In Figuren. Contlv Angßlo, ein berühmter Künstler in eingelegteraArlvcit von kostbaren Steinen. Er arbeitete für den Grossherzog zu Florenz und für den Carclinal Friedrich Borromeo Zu Mailand: WO Comi auch starb. Cgntls DÜTÜCÜICÜ; ein Maler zu Florenz, der sich in del Sarto's Schule bildete, und aus Dankbarkeit liess er dem Meister durch B. da Montelupo in der Servitenkirche ein Denkmal setzen. Die- ser Künstler arbeitete um 1550 in der Weise Andrea's, erreichte xh_n aber nicht. CÜUIZI, Berardin, ein Maler von Pavia, arbeitete um 1500 in eine? schönen und angenehmen Manier, wie Guarienti versichert.