Chaperon , N icola usv Chaponxiiäre. 493 det dieser Sammlung grösseres Lob, als Huber, rühmtidiß. Vvahfv heit im Ausdruck der Charaktere und die im grossen Styl ensge- fiihrte Zeichnung. Chaperons Sammlung war bisher auch die ge- nügendste nach diesen genialen Luggiengemälden, und S18 wurde nur in neuester Zeit durch Meulenieesterä Werk übertroffen. Nach seiner Riiclslschr von Rom liess sich ChapQlWJn Zu P0118 nieder, wo er noch verschiedene Blätter mit geistreiche: Nadel ra- dirte. Seine Werke sind mit N. C. F. oder N. CH. bezeichnet, und der geistreichen und sicheren Behandlung wegen aller Beach- tung würdig. Ausser der Bibel gehören noch zu seinen besten VVerlten: Maria, welche dem Jesusläinde die Brust reicht, ein Stück nach eigener Erfindung, aber mit Titians Namen; kl. fol. Das Bacchanal, wo Silen auf dem Buche reitet, ful. Ein anderes mit einem Satyr, der eine Ziege hält, an. der ein Iiiml saugt, 1639, fol. Die Vereinigung des Baechus mit der Venus, 1639, kl. fol. Heinrich IV., untenqaine Schlacht, nach Freminet, fol. Selten. Das Portrait dieses Königs in einem Rahmen, und unten als Basreliel" behandelt; wie Du- C-hatel den Fürsten verwundet; Gesucht und sehr selten ohne Namen, fol. Das Bildniss des Künstlers befindet sich auf dem Titelknpfer der Bibel, am Fusse der Büste RafaePs. A, Ä Chüpmütl, MISS, geschickte englische Blumen- und Friichternalerin unsers Jahrhunderts. Chapomer oder C happomer, Alexander, ein gesghickteggschmelz- maler und Stecher, geb. zu Genf 1755. Er brachte es in der Emai]- malerei zu grosscr Vollkommenheit, verliesseber dieselbe xwaieder und widmete sich vun 1Y3Ö im der. Iitlpferstecherlsunst. Man hat viele mit diesem Jahre bezeichnete blupterstiche; (lerliiiustleiwlebte aber noch 1305 zu. Paris. Er stach Purtraite. und Historien nach Huet, llegnault u. a. I: 1: ä In den Nouvelles des arts, p. 216, werden Blätter nach Regnault: I0 und Damm, gei-iilimt, Sie sind mit der Cor- relstheit und Grazie der Urbilder gestochenu J Chaponmer, J. E., Aquarellmaler und Zeichner er noch lebt. Seine bekanntesten Gemälde sind. Darstellungen vun Schmetterlingen, deren er schon 1814- eine Anzahl zur Ausstellung brachte. Im Jahre 1822 sah man von ihm. mehrere Vögel auf Baum- ästen, und später auch GOYIYCSlüClIxG, ebenfalls _iu Aquarell. Seine Zeichnungen, theils in Historien, thcils in Interioren etc. bestehend, sind in Sepia ausgeführt. GhüPOIIDIÖPB, Bildhauer von Genf, ein phantasicreicher Künstler unserer Zeit, der in Paris sich durch sein Talent Iluhm undlEhre erwarb. Er fand in seinem Vaterlande wenig Aufmunterung, und daher verliess er es bald, um sich vor Allem in Italien in. Kill"?! liunst zu vervollhomnen. Es existiren von seiner Hand mehrere treilliehe Werke; so nieisselte er 1327Vin-1Neapel eine. griechiäilhß Sklavin, ein Gebilde voll Schönheit uudAusdruclgderSeele. Im Jahre 1829 sah man auf der Iiunstausstellung. zu.Ge._nf' eine überaus- liebliche Gruppe, die eine Fischerin vorstellt, welcher ein neben ihr liauernder Knabe einen Vogel verhält. Von dieser Zeit. im 1913891"? llßn noch mehrere andere trellliche Sculpturen, von seiner Hand: Gruppen, Büsten und Statuen. IV