qwunlslslu- , Qlvlnna- JIU Bllllant; Jean, ein berühmter"französischer Baumeister, dessen Le- heiusverhiiltixisse unbekannt sind, und liir den daher nur seine VVerke spretzhen, die er von. 1510 bis 1575 ausführte, von denen jedoch der grösste Theil nicht mehr existirt. Von dem grossartigexi Pallaste, welchen er auf liiefehl der Catharina von Medici erbaute, daher llötel de 1:1 Reine, und hieraufllötel Seissons geluannt, steht nur noch ein Sälllßlllllüllllillellll an der Mauer der neuen Getraitl- halle zu Paris, denn des alte Gebäude, eines der grössten nach dem Louvre, musste dem neuen weichen. Dieses Nlonument, die bekannte astrulogische Siinle. die mit dem Piedestal und dem Ca- pitäl 12 "Felsen hoch ist, soll ein Mununient des Aberglaubens der Calharina seyn , welches sie nach dem Tode Heinrich II. zur Sühne seiner Neigung zur Astrologie errichten liess. Bnllant verfertigtc mit Beihiilfe von Delorlne auch den Plan der Tnilerien, wozu beide den Grund legten. Der Plan dieser beiden liiinstler, den Dueereean erhalten hat, erlitt beträchtliche Abände- rungen, auch wurde er nicht in der Ausdehnung ausgeführt, als er anfangs berechnet war. Die wenigsten Modificatienen erlitt die Faeade gegen den Carruusel-Platz. Von der Fagade gegen den Garten gehört ihm nur die unterebOrtlnung des grossen Pavillons an; auch glaubt man, ihin die junische Ordnung der zwei andern Pavillons zuschreiben zu müssen. Ein anderes, weniger beträchtliches Monument dieses Iiiinstlers, hat ebenihlls Veri-inderuir en erlitten, nämlich das Hötel CQYHZIVLX- let, dessen Thor mit Säulpturen von J. Gonjon geziert ist. Am reinsten aber hat sich der Geschmack dieses liiinstlers am grossen Schlosse zu Ecouen erhalten, in welchem das (Sothische noch nicht ganz verdrängt ist, aber die Riichhehr zur antiken Weise sich schon erfreulich zeigt an der Hegelmlissiglaeit der Ordnungen und der Proportionen, besonders im 1nnei-x1 des Schlosses; an dem gu- ten Geschmack und der Reinheit der Profile, und an der Eleganz der Verzierungen. Bullant ist derjenige. der in Frankreich einen bessern Geschmack in der Baukunst eingeführt hat; kaum einer seiner Nachfolger ist currekter in den Prolilen, vollendetc_i' in der Ausführung; keiner hatte ein richtigeres Gefiihl für Verhiiltniss und. für den wahren Charakter der drei griechischen Ordnungen, die sich im Schlusse zu Ecouen in dem regelmiissigsten Massstabe finden. Bullant machte ernsthafte Studien, und legte die Resultate in einem Trak- tate nieder, der zu Paris 1564 unter dem Titel: Regie generale d'architecture de cinq ordres de colonnes in F01. gedruckt wurde. Er war ein besonderer Verehrer des Vitruv, und daher auch einer der ersten, welche die Lehre desselben auf die Baukunst anzuwen- den strebten. lVIehreres über diesen Künstler und seine VVerhe S- Quatremere. Bularchus; der älteste Maler, dessen Zeitalter sich mit einiger Si- cherheit angeben lässt. Er muss nämlich um Ol. 15 geblüht haben. Plillitls erzählt, dass Candaulcs, König in Lydien, ein Gemälde von 111m gekauft habe, welches die Schlacht bei Magnesia dar- stellte, allein dieser König fand Ol. 16, 1 sein Ende, die Schlacht aber fiel erst Ol. 26 vor und somit konnte der König das Gemälde nicht mit 601d aufgewogen haben, wie Plinius sagt. Ob dieses VVerli schon Verdienste im Colorit vehabt habe, iist nicht mit äiclherheit zu bestimmen. H. lYIeyez? (Gesch. der Künste 40) hält es 'edoch nicht unwahrscheinlich dass dieser Maler be- reits von mehiercn Iiarben Gebrauch gemachtliabe. Zugleich 50'