192 Buffuhnacco, Buonznnico di Chrisiofano. Buffet, Franz. alten Dome und inyder Kirche S. Gemälde gingen 1501 zu Grunde, die letzten sind übervreisst. Giustinu zu malen. Die ersten als der Dom abgetragen wurde, In Pisa malte Buonamico mit Bruno di Giovanni viele Darstel- lungen aus dem alten 'l'esta1nente in der Abtei von St. Paolo am Arno, und im Campo Santo zu Pisa vier biblische Bilder in Fresco. Er unternahm es, einen Gott Vater liinf Ellen hoch zu malen; die Hierarchien, die Himmel, die Engel, den Üfhierkreis und alle Dinge der hohen Region bis zum Himmel des Mondes abzubilden; ingleichen die Elemente, und endlich das Centruin. Rafael scheint von Buonamico die Idee des Gott Vaters genommen zu haben, der mit weit geöffneten Armen das Chaos zertheilt und zerstreut, die Elemente abwägt, und die Gestirne an den Ilinnncl setzt. Die Er- schaffung Adams und der Eva, das Opfer Abels und Iiains, und dessen lirudermimrtl, und die Erbauung der Arche sind der Inhalt der l3,j.'1lei' BuffalinaeoÄs. S. die Abbildungen bei C. Lasinio pitture a fresco del Campo Santo di Pisa. Firenze 1812. Als er mit die-- sen Arbeiten und auch mit dem nicht nnbctriichtlichen Gelde, wel- ches er in Pisa gewonnen hatte, zu Ende war, ging er so arm nach Florenz ZHTtlCl-Z, als er es verlassen hatte. Er fiihrte hier noch einige Frescen aus und vor-fertigte dem Bruno die Zeichnung zu seinem Bilde des heil. Mauritius in S. hrIaria Novelle. Zur Zeit als Bruno diese Arbeit vollendete (1512), verlangte ein Bauer, Buonamieo solle ihm einen heil. Christoph malen; sie l-aamen in Florenz wegen der Bedingungen überein, und zwar so, dass die Figur zivölf Ellen gross werden müsse, und der Malexj dafür acht Gulden bezahlt erhalten solle. Da die Iiirehe nur neun Elleuhoeh war, malte er den Heiligen liegend und bog bei den Knien auf die andere tVaild um. Der Bauer, nicht damit zufrieden, fodcrte den Künstler vor Gericht, der jedoch dem Contralste nach Recht fand. Seine Gemälde in St. Giovanni gingen 1529 mit dem Gebäude zu Grunde, ebenso die in der bischöflichen Iiirehe zu Cortona- In Perugia malte er auf dem lNIzn-kte den heil. Herhulanus und gab demselben eine Guirlande von lauter Fischen um das Haupt, um sich an den Perugianern zu rächen, die glaubten, der Maler könne die Arbeit hinblasen. Der Iiiinstler kehrte nicht wieder zurück und so waren sie gezwungen, die Fischlirone von einem ihrer "Wla- ler abnehmen zu lassen. Nach Florenz zurückgekehrt, malte er noch mehrere Gemälde, starb endlich arm in dem Spitale Sta. Maria nuova in seinem acht und siebenzigstcn Lebensjahre und wurde in der Ossa unter den übrigen Malern begraben. In der ersten Ausgabe lässt ihn Va- sari im öösten Lebensjahrc sterben, aber wahrscheinlicher ist es, dass er das Tßste erreichte. Dort wird auch gesagt, er sei 13h) glestorben, aber Baldinucei see. II. dec. U. 13 versichert, B. di hristofano, genannt Butfalmaccu , stehe im alten Buche der Ma- lerzunlt unter dem Jahre 1.351 eingetragen. Da Bulfalmacvcr) im Kreuzgange von S. Antonio gemalt hat, muss er länger als 1358 gelebt haben, weil im genannten Jahre dieser lireuzgang neu ge- baut wurde; wenn man nicht vermuthen will, er habe im alten Kreuzgange gemalt, wie P. Richa in den Notizie istoriche dellc chiese Fiorentine IV. verschlägt, um den Vasari eiuiqermzxsscvß zu retten. S. Vasari l. e. QiT. h 1 BUHCT, Franz,- Histnrieil- und Portrnitmalri" zu Paris, geboren zll Cormatiii 178g, Schüler von Yinecnt. iVlan hat von il-uu neben