168 Bruu , Augustin Brun , IIipPOIYt sen, Historien und in unsittlichcxi Gegenständen. Heinecke ver- zeichnet einige derselben. BPUXI, AUgUSUH 13; ein Maler zu Cöln in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die IASlJOIISVCFlIilllHlSSO dieses liiinstlers sind unbekannt, obgleich er zu den besten seiner Zeit gehört, sowohl im historischen als im Portrait-I-"achc. Er verfertigte zwischen 1662 und 6.1 (las berühmte Jabachische Grab-Gemälde zu Cöln, das sich jetzt in der Vvohnung des Eberhart van Grontc, eines Sprösslings 'enes Geschlechtes, befindet. Giithe hat dieses Gemälde in seinem lWerke: Wahrheit und Dichtung, beschrieben. Nach diesem Iiiinstler hat Frans Brun einige Bildnisse gestochen, denn es ist laaum anzunehmen, dass hier von zwei liiinstlern die- ses Nalnens die Rede sei. Man kennt diesen Fruns nicht näher. aber vermuthlich ist er der jüngere Bruder oder der Sohn unsers Künstlers, der ebenfalls in (Älöln gelebt hat. Heinecke nennt jenen I{upferstechci' auch Brun junior. J. Hoogenberg und Geele haben nach einem Ciilner Augustin Braun oder Brun, der aller Wahrscheinlichlseit nach mit unserm liiizistler Eine Person ist, eine Folge aus der Geschichte des ver- schwenderischen Sohnes gestochen. Man kennt auch noch eine Folge von vier Blättern aus der Geschichte des 'l'obias, von denen eines mit: Au. br. in. bezeichnet ist. Diese Blätter sind ohne Namen des Stechers, sie tragen nnr die Adresse Uvcrlafs. Brun, FraTlS, ein Iiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse unbe- kannt sind. Er stach verschiedene Blätter nach Alzenbach, Sandaert, Aug. Brun u. a. Die meisten dieser Blätter bestehen in Bildnis- sen; darunter ist das FilmlliellSlilßli des Prinzen Friedrich Heinrich von Nassau-Oranicn, das Bilduiss des Grafen von Aremberg, jenes des Theologen Abr. Calovius u. s. w. S. auch Augustin le Brun. Brun, Jakob, ein unbekannter Iiupferstecher, von Welchem Hei- necke ein Blatt kennt, welches das Grabmal des Grafen Otto von Salms mit Fi uren vorstellt. Es ist mit: "Jakob Brun Calcogra- phus" bezeichnet. Brun, E3115, ein Theologe, übte 1723 zu Bergen die Historien- malerei, und malte für die dasige. Iiirche ein Altarblatt, das alles Lob Verdient. BPUII, JOhann Jaküb; königlich dänischer Cabinetsnmler, malte Schlösser und Prospekte, und gab 1701 eine Sammlung (lcrselbcix heraus, die HansöQuist in Iinpler gestochen hat. VVeimvich liun- sten-Historie S. 1 9. Brun, Thümaä, Architelätur- und Dekorationsmaler zu Copenhn- en, erhielt 1765 die Goldene Medaille der Akademie und reiste I? f 'n's Ausland uiii sich in der Malerei r lll n ierau l , ' zu vervo wmmnc Er malte vieles für Schaubiihnen und starb 179g in der bezeichne- ten Stadt. Brun, HlPPOlyl; I8, Maler zu Paris, verfertiget Landschaften mit historischer Staffagel und Interioren. Man erwähnt: Hcrkules und Omphnle, 1317, und denselben in Omphales Armen schlafend, 132.1; Diogenes mit der Laterne; die Todesstrafe einer Vestalin; das Bad der Nymphen; das nächtliche Gebet an Amor; die innere Ansicht des Coliscums. Gabet.