Borde, Johann Benjamin de la. Bordone , Paris Cav. 53 graphiques, geographiques, historiques, pittoresques, physiques, litteraires et xnoraux de la Suisse, 1780_83; 4 VOL, Fol. Eine Quartausgabe hat 15 Blinde. Ä Der Iiönig von Preussen soll dem Iiiinstler anderthalb Millionen Pfunde fiir seine Originalzeichnungen bezahlt haben, zu viel für ein Werk von mittclmässigem Werthe. De 1a Borde gab, neben vielen andern Werken, auch die Pein- tures antiques de S. Bartoli aufs Neue heraus. Er zeichnete eben- falls sehr schöne geographische Charten für den Dauphin (den Sohn Ludwig's XVI.). Die des mittiiglichen Theiles von Alt- und Neu-Italien wurde gestochen. Sie besteht in zwei Blättern, und wird noch sehr gesucht. Seine Generalcharte des Siidmeeres, in Ö grossen Blättern, ist zwar weniger genau, aber doch gesucht, weil man darauf fast alle Details des Atlas zu Coolfs drei Reisen angegeben findet. Er fertigte indessen noch mehrere Zeichnungen zu Charten, z. B. zu jener der voyages de Sau nier ä la cöte d'A- frique etc., Paris 1791 und gg. Die für Levaillanfs Reise etc. Man hat diesen Mann oft mit Joh. Joseph de la Borde verwech- selt, einem lianfmanne von Jaca, der sich in Frankreich ein un- ermessliches Vermögen erworben hatte, und, so wie unser Künstler, 1794 ein Opfer der Revolution wurde. Bordes; JOSCPh, Miniaturmaler und Lithograph zu Paris, geb. zu Toulon 1775, Schüler von Isabey, malte viele Portraite, von denen das des General Bertrand von Möcou gestochen wurde. iMelirere hat er selbst lithographirt. Borcles arbeitete noch 1853. Bßrdler, Jacques Charles, Historienmaler zu Paris, Schüler von Iiegnault, ein geschickter Künstler, der seit 1810 mehrere treffliche Werke verfertigte. Das erste Gemälde, das ihm einen Namen Inachte, ist der verbannte Hippolyth, eine lebensgrosse, charakte- ristisch dargestellte Figur. Das Ganze ist kräftig und harmonisch gehalten. Im Jahre 1812 brachte er den Hubert GolTin zur Aus- stellung, ein 16 Fuss langes und 12 Fuss hohes Gemälde. Andere schöne Werke von seiner Hand sind noch: Der Kampf des Hippolyth mit dem Ungeheuer (1814), im Museum zu Dijonv, und der Tod des Hippolyth, beide 12 Fuss hoch- Die Consecration der heil. Jungfrau in einer Kirche zu Mons. Mehrere Portraite und Genregemälde. Bordier befindet sich wahrscheinlich noch am Leben. Bordler, Jaküb. S. Petitot. Bürdlßll, Peter du, ein guter holländischer Bildnissmaler um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Suyderhoef und andere haben schöne Blatter nach ihm gestochen. Bordlno: J- F- , ein unbekannter Iiupferstecher, stach 1604 die Blät- ter Zu der Series et gesta pontificuni. BQTdOIlQ, Paris CHW, Maler, geb. zu Treviso aus einer adelichen 1731111119, anfänglich Schiller Titian's, der ihn in sein Haus aufnahm, dann eifriger Nachahmer Giorgionväs, und endlich selbstständiger Maler von einer Anmuth, die nur sich selbst gleicht. Das Todes- lahr dieses Künstlers wird eben so verschieden angegeben, als sein Geburtsjahr; nach dem Neerol. Venet. cit. da Zanetti muss aber er- stere? 15TO erfolgt seyn, nach einem Alter von 70 Jahren. Seine Gemälde bestehen in Bildnisseu, biblischen Geschichten. Landschaften und Allegorien. Er zeigt sich hierin-als Cülvflst