Bianchi , Pirro - Bianchi , Lucretia. 487 seu, durch Pier Francesco MazzucchelPs Tod unvollendet geblie- benen Saal in lliwwili zu vollenden. Er arbeitete in DIorazzoneÄs lYlanier und laam ihm in lillCliSlClllC des Pinsels am nächsten. Die Auferstehung Christi in einer Capelle in Madonna de Monte zu Yarese soll von entziiclaendcr Schönheit seyn. Isidoro wurde vom llerzoge von Savoyen 1626 zum Hotinaler und später zum Ritter ernannt. x Sein Tod erfolgte um 1690. BlElIlClll, PIITO, ein römischer Maler, geb. 169i, gest. 1740. Er lernte bei Bened. Luti und Baciceio, und bildete sich nach erste- rem im Gefiilligen und übertraf ihn sogar im Grossriiumlichen, das er von Baciccio behandeln lernte. Der Tod, der ihn in der Bliithe dahinriss, und sein nie sich genügender Fleiss erlaubten ihm nicht, viele Werke zu. hinterlassen. Sehr wenig haben die römischen Gallerien und Kirchen; in Gnhbio ist eine heil. (Jlara mit einer Eugelerscheinung von grosser VVirlaung wegen des Lichts; die Skizze davon kaufte der König von Sardinien theucr. Für die Pe- terskirche malte er die Jungfrau mit dem "Rinde, die für den Al- tar in der liapelle des Chores in Nlosaila gesetzt wurde. Das Ori- ginal befindet sich in S. Maria degli Angeli. Lanzi I. 501. d. A. Seine Gewandtheit machte ihn zu allen Gattungen der Malerkuxist geschickt; er malte Landschaften, Bildnisse, See. und Tllißtßtüßliß mit gutem Colorite und gcistvoller Anordnung. Schon in seinem 1.1. Jahre erhielt er von der Akademie von S. Lukas für eine Zeich- nung zum Grabmale Paul III. in der St. Peterskirche, den Preis. Fiorilli) 1. 217 nennt seine Manier getiillie aber kraftlos. M. lYIar- tinet hat nach ihm ein grosses Blatt, den Tod des Adonis ge- stochen. BlaIlClll, FITIDZ Bllßnavlta, Maler und Sohn des obigen, geb. zu Florenz, starb 1658. Er lernte bei Lud. Cardi undÄl. Bilivert, und studirte auf Kosten des Grossherzogs in Rom. Von seinen Arbeiten kamen wenige in's Publikum, weil er zu- meist alte Gemälde copirtc, welche der Hof an auswärtige Fürsten schickte, und kleine Cabinetsstiiclae, welche ebenfalls jenseits der Alpen sehr gesucht wurden. Er malte sie auf Jaspis, Acbat, La- surstein und andere harte Steine, welche durch ihre Flecken die Malerei unterstützten. Er soll auch einige Altarblätter gemalt ha- ben. Lanzi I. 199 d. Ausg. Einige haben Bianchi für en ersten gehalten, der angefangen, auf diese Steine zu malen,_ aber A. Ternpesta, ein an erer Florcntiner, übte diese Steinmalerel zu glei- cher Zeit. Fiorillo I. 461i. Bianclu, dühann Bßilüvlta, Vater des obigen, ein geschickter Musaicist und Edelstcinschneider aus Nlailamd, wurde 1580 H11 dcll Florentinischen Hof berufen, um die Leitung der Musivarbeitcn zu übernehmen, welche Franz I. in der grossen Capelle der Füg- stengräber ausführen liess. Er starb 1616- Blanßhl; Joseph; ein Maler zu Mailand um 1720- Im ÜPal-Ori" S. lYIichele ist von ihm eine heil. lWIaria. Bianchi, Carlantonio , iviaier von Pavia, wg er VVandbildcr und Altargelnälde verfertigte, die der Stadt eben nicht viel Glanz ver- liehen. Er lebte um 175i. Biancln, Lucretia, Balthasars Tochter, lernte bei Franz Stringa, und eopirte Werke der besten liiinstlcr mit gutem Culorite. Viele ihrer Gemälde kamen nach England. Sie arbeitete um 1700.