424 oder Berry. Curnelis Villl den . malte sehr gute Historien, widmete sich aber in der Folge ganz der Portraitmalerci, und ward einer der ersten Portraitisten. Man fand die von ihm gemalten APortraite des Admirals Ruyter und Jo- hann Evertsen so schön, dass alle Grossen von ilnn gemalt seyil wollten. In iVlirltlelbilrg und Vliessiilgen vcrfertigte er die Por- traitc aller Mitglieder der Schützengesellschaft. Ueberhanpt finden sich sowohl in Holland als in Flandern von dieser Gattung ge- schichtlicher Gemälde und von Bildnissen ganzer Corporationen wahre Meisterstüclae. Fiurillo D. III. 184. BCPOY; oder BETTY, ein französischer Iiupferstecher. Man kennt von ihm 15 BIJ aus der Geschichte von Pharamond bis auf Lud- wig XIV. Von seiner Arbeit findet man auch im Iirönungswerlie Ludwigs XV. Ueberdiess war er geschickt im Schriftstechen, und lebte noch 172i. Berendrecht oder Beerendrecht, J. F. van, gin niederßu- discher Hupferstecher und Hunsthändler des 17. Jahrhunderts. Man kennt von ihm eine Folge von 52 Blättern, Stände und Ilandwerlae vorstellend, nach G. v. S. (Georg van Scheindel), und eine andere Folge nach Saftleven. Ausserdem kennt man von ihm noch das Bildniss des H. Golzius, und mehreres aus seinem Verlage ist ohne Namen des Steehers. Befelldt; ein jetzt lebender Genremaler zu Düsseldorf, dessen Bil- der zu den gelungenen gezählt werden können. Nähere Nachrich- ten über diesen, wahrscheinlich noch jungen Künstler, vermögen wir nicht zu geben. Berßngllßf, Pater Bamßn; Geschichtsmaler, geb. zu Lerida zu. Anfang des 17. Jahrhunderts. Er bildete sich nach Carducho, und lieferte Werke, die oft von denen des letztem kaum zu unterschei- den waren. Die meisten seiner llVerlxe sind in der Carthause zu Lerida, wo er später Prior war, und 1675 starb. Ticozzi setzt sei- nen Tud-irrig in 1725? Beretoni. ,s. Berrettoni. Berettini. S. Berrettini. BCTBÜZ, Joseph, ein geschickter jiiilisßlier Eclelsteinsclmeider zu Homburg vor der Höbß, geb- 1745. Er lernte die Kunst bei sei- nem Vater Joseph Abraham, und arbeitete um_1?85. Berg, MaYCUS; ein unbekannterlliiinstler. In der Ainbrasersamm- hing zu Wien befindet sich eine Maria in den Wolken, in ge- presstem Elfenbein. Vielleicht ist er mit dem folgenden Eine Person. Berg, Magnus, Maler aus Norwegen, geb. 1666, bereiste Italien und Frankreich, verliess" aber nach seiner Heimliunft die Malerei, und fing an in Elfenbein zu schnitzen, worin er Vortreffliches lei- stete. In der k. Iiunstliarumer zu Cupenhagen befindet sich von iliin ein Gefäss mit halberhobener Arbeit. Im Besitze des Königs von England ist eine elfenbeinerne Schale mit einem Deckel von den Grazieä getragen, ugd mitbeiner Darstellung des Sabinerraubes und einer äi-enhetze. r star 1759. Berg, Cornelis van den, Zeichnet und Hupferstecher, geb. zu Harlem 1099, gest. 1764. Dieser geschickte Künstler fertigte melfi- rere Zeichnungen und ätzte in Kupfer, neben andern zweimal sein eigene; Portrait, 175g und 17611. Er war auch ein grosser Kunst-