an Beham , Hans Behnes , Es muss nach Heinecke auch einen älteren Künstler dieses Nw mens gegeben haben, der nicht mit dem obigen zu verwechseln ist. Dieser lebte um 1440, nach der Jahrzahl eines Stiches zu ur- theilen. Im Cataloge des Paul Bcham wird S. 75 eine Passion voll 11 Bl. erwähnt mit dem Jahre 14-48, in 8. Die Lebensverhältnisse dieses alten Iiupferstechers kennen wir nicht. Es gibt übrigens noch mehrere ältere Künstler dieses NamenS- Ein Hans Beham war Maler in Ulm, Dieser musste im Jahre 159g eine Urphede schwören, zwölf Meilen von der Stadt entfernt zur leihen, oder als einer, dem sein Leben durch Urtheil u. Recht abgesagt ist, in Banden zu stehen. Er wandte sich wahrscheinlich nach Nürnberg. Ein Maler gleiches Namens lebte 1450 in Ulm, 1464 in Nürnberg. Heinrich Beham kommt 1415 und 1:1 vor. wieder Heinrich Beham 1446 und noch 1.160. Von diesem ltammte Barthel Beham ab. Ein Bruder Hans SebalcPs, Hans oder Johannes Beham. lebte zu Anfang des? 16. Jahrhunderts, und malte weltliche Figu- ren, Bildnisse n. a. Hans Beham der ältere war ein erfahrncr Baumeister zu Nürn- berg, und starb 1551. Hans Beham der jüngere und Paul Beham waren Stein- schneicler! und Hans WVilhelm B eham Iiunstschreiner in Nürn- berg. Dieser starb 161g. WVeyermanNs neue Nachrichten von Ge- lehrten und Künstlern Ulms. Behelm, Johann , ein Maler zu Wien, der sich auch auf das Hup- ferstechen verlegte, und dort und zu Rom arbeitete. Von ihm sind einige Blätter in Monaldinfs, Virgil und andere in den architekto- nischen Werkcn von J. Barbault. Nach Masucci stach er eine Ma- donna, wo ein Engel dem Kinde eine Rose darbietct, anderes nach Maulbertsch u. s. w. Behem, Bernhard, Miinzmeister zu Hall in Tyrol, prägte unter Erzherzog Sigmund die ersten Thaler mit dem Bildnisse dieses Fürsten, welche für jene Zeit für sehr schön ehalten werden kön- nen. Er starb 1507, 71 Jahre alt. Sein Sohn gleiches Namens "wurde 1511 von Kaiser Maximilian I. zum obersten ÜMünzxneister in Oesterreich und Tyrol arf seines Vaters Stelle ernannt. Ihm wird der Thaler mit dem Bildnisse des unglücklichen Königs Ludwig von Ungarn zugeschrieben, vom Jahre 1525. Dieser ist "bei Locher V. 155. und claselbst S. 597. eine Medaille auf diesen Fürsten abgebildet. Behm, Johann, ein sehr guter Kupferstecher, von dem man ein militärisches Gefecht kennt, welches sehr gut gezeichnet und ge- stochen und mit einem Monogramme bezeichnet ist._Dieses Iiünst- lers erwähnt Dlabacz, allein er ist kein anderer als Hans SebaldBeham, so wie unser Schriftsteller denn auch noch eine Patientia verzeich- net, mit der Unterschrift: Hans Sebald Behm sc. 1540, in 12. Behnes! VV-s Bildhauer zu London, zeichnet sich besonders durch seine Büsten aus. Viele sind ungemein charakteristisch aufgefasst und haben einen hoben Grad technischer Vollendung, z. B. die von J. Tuwnsend, James Northcote u. a. Vorzügliches Lob erhielt 1320 die von dem verstorbenen Maler West. In demselben Jahre erhielt er auch die silberne Medaille für das beste Modell nach dem Leben. Im Jahre 1851 sah man von seiner Hand die Büsten der Gräfin von Scheliield, des Grafen Eldon, des Prinzen Georg von Cambrigrle.