356 Beccafumi, Domenico etc. Becerra , Gaspar. cnrino Inventore. Andl Intagliatre. Mantano MDLXXXVL, 1117 Z., Br. 11 Z. 3 L.' Abel auf den Knien vor dem Altare. von einem Meister, der sich mit C V bezeichnete, was vielleicht Vgo Carpensis bedeutet; 11. 14 Z. 10 L., Br. 11 Z. 6 L. Man hat Abdrücke von einer und von dreien Platten. Der mit historischen Bildern geschmückte Fussboden im Dome zu Siena, in Holz geschnitten von Andere Andreani. Das Opfer Abrahams; 27 Z. 6 L. hoch, 65 Z. breit. Moses zerbricht diqfxesetztafeln; H. 46 Z., Br. 68 Z. Das erste dieser Werke besteht aus .10 Bl., das zweite aus 12 Stii- clxen, die zusammengefügt in der bezeichneten Grösse erscheinen. St. Philipp, von einem Anonymen; H. 15 Z. 5 L. Br. TZ. 10 L. Eine andere Darstellung dieses Heiligen ist 10 Z. ÖL. hoch, und 6 Z. 5 L. breit. ß St. Peter, in derselben Weise gefertiget. Man hat von diesem Blatte Abdrücke von drei und vieNPlatten. Man kennt auch noch einen dritten Apostel von diesem Meister. Beide mit dem obigen in gleicherGrösse. Vasari spricht im Leben des D. Beccafumi von ziveiAposteln dieses Künstlers, die sicher unter diesen dreien zu suchen sind. Ob es einst eine ganze Folge von solchen Apostelfiguren gab, ist unbekannt. Studium eines Alten, von einem Unbekannten, glaublich nach Mecariimo gefertiget; H. 10 Z. 5 L., Br. 6 Z. 3 L. Ein Philosoph mit grossem Barte, vielleicht nach BecealinnVs Zeichnung, von einem Ungenannten in Holz geschnitten; 11 Z., Br. 6 Z. Zwei Alte, von denen der eine stehend mit der Rechten ein grosses Buch hält, der andere, in halber Figur, ein solches mit beiden Händen fasst; H. 15 Z. 3 L., Br. 7 Z. g L. Dieses Blatt ist vielleicht ebenfalls nach dem Originale Beccafu- mi's gefertiget. Rost, III. 68, schreibt die bezeichneten VVerlte, und noch einige andere, dem Mecarino selbst zu, und irrig auch einige Iiupferstiche. BGOCQTIIZZI, FPHHCBSCO, Maler von Conegliano in Friaul, Schii- ler von Pordenone. Er hinterliess trefiliche Arbeiten, unter denen sein heil. Franciscus in der Iiirchc zu Conegliaiio mit solcher Mei- sterschaft gemalt ist, dass er ganz erhabene Arbeit zu seyu scheint. Man sieht auf dieser 'l'al'el die Initialen B. D. C. Andere Ge- mälde von diesem Künstler, der um 1550 starb, sind in Venedig und an anderen Orten. BßÖChCttl, JÜSÜPh, Maler zu Bulogna, lernte bei Ercule Graziani dem Jüngern, und machte sich durch verschiedene Altarhliitter be- kannt, clie sich in Kirchen Bolognafs und der Umgegend fin- den. Er lebte um 1750. Becen: DÜm-y ein guter Schüler von Puligo, malte um 152? zu Florenz in einer zultgenehlnen Manier, viele, aber fleissige Bilder, die 111m einen riilnnlichen Namen unter den florexltiilischexx lYIalern erwarben. Die meisten findet man in Florenz. BGCGITQ, GEÄSPÜP, berühmter Maler, Bildhauer uncl Architekt, wur- de, zu BHCZH 1520 geboren, und besuchte Italien frühzeitig, wo er zwar Rafael nur mehr aus seinen Werken kennen lernen konnte, aber mit M. Angeln arbeitete er mehrere Jahre im St. Peter und ' in der Villa Julius II. Er half dem Vasari in den Sälen der Can- rellaria, und machte sich die Manier des Daniel von Volterra vull-