Ambrogio , Nlicco di Amelovcn , Johann. 99 Ambrogio, llrIlCCO (1„ ein Bilclhauer zu Neapel zu Anfang des 17ten Jahrhunderts. Ambrosi, NiCOIEIUS , ein geschickter Bildhauer von Vitta in Tyrol, arbeitete 1756 und 80 zu Wxen. Ambrosi oder Ambrosy, ein Maler zu Prag, der 1788 in cler Bliithe cler Jahre starb. Dieser Künstler erregte die grösste H05- nunv, denn er malte schon in seinem zehntep Jahre Scenen aus Ovicl), nach Huet. Der Tod entriss ihn zu fruh seiner mit Glück betretenen Bahn. AIDbPOSIIII, Andreas, ein geschickter Baumeister zu Bolo na, baute das schöne Dominikaner-Kloster alla 'I'rinit2i und die äon- nenkirche S. Pietro lVIartire. Ein Architekt Andrea Ainbrosini erbaute hundert Jahre früher in derselben Stadt den Pallast Zani und die Kapelle des hl. Do- menico. 'Der erstere lebte zu Anfang des 18ten Jahrhunderts, und beide genossen den Ruf der Geschicklichkeit. Ambrozy, Wenzel Bßrllard, Historiennialer, geb. zu Kutten- berg in Böhmen 1725, gest. 1806. Er jvidniete sich in seiner Ju- gend bei den Jesuiten zu Prag den Wissenschaften, zog aber die bildende Kunst vor. Den ersten Unterricht erhielt er von seinem älteren Bruder Joseph, der zu Prag um 1755 lebte; dann vervoll- liornmnete er sich unter dem Präinonstratenser-Chorherrn P. Sier- dus zu Prag und malte einige Frescen, namentlich die bei den ehemaligen Cölestinerinnen auf der Neustadt, zu Pless in der Prä- monstratenser-Abtey u._ s. w. Später machte er Bekanntschaft mit würdigen Künstlern seines Vaterlandes, und nahm besonders die blühende Manier Reinefs an. So erivarb er sich richtigen Ge- schmack und grosse Fertigkeit sowohl 111i Fresco als in der Oelma- lerei. Davon zeugen mehrere grössere Altarblätter. Alle seine Ar- beiten sind hell und wohlgefällig, die Färbung ungemein rein und ganz im Geschmacke der venetianischen Schule; die Zusammen- setzung geistreich, die Anordnung untaclclhaft, die Köpfe aus- drucksvoll. Die Hintergründe wusste er mit angenehmer Archi- tektur zu zieren. Hätte er in der Jugend Gelegenheit gehabt, ei- nen höhern Geschmack in der Zeichnung zu erlangen, so würde er einer der bedeutendsten Maler Böhmens geworden seyn. Er he- sass auch grosses Talent in Piestaurirung von Gemälden. Die Kaiserin Maria Theresia ernannte ihn zu ihrem Hofmaler und Jose h II. unterhielt sich mit ihm oft über Kunstgegenstände. MeuselPzählt ihn irrig noch 180g unter die Lebenden. AmbIOZY, AIICOII, Sohn des Wenzcl, gab gute I-llolfnung, einst ein tüchtiger Maler zu werden, starb aber schon _1788 im 20. Jahre. Er ist wahrscheinlich der oben erwähnte Ambrosi. Ambrozy, JOSCPh; der ältere Bruder WenzePs, ergab sich der Miniaturmalcrei und lebte um 1755 zu Prag. Amelius, JOlIQIIII, Baumeister, unternahm 11122 den Bau der Ca- ghedrale von Antweryen, der schönsten gothischen Kirche dieses Landes, die jedoch erst 1518 bis auf den linken Thurm vollendet wurde. Ameloven, Johann. s. Almeloiwen. 1 an