Die Architektuf ausserhalb moderne Italiens. 267 ist das Collegium S. Gregofio zu Valladolid, vom Ende des 15.Jahr- hunderts. Das untere Stockwerk des Hofes (gedrückte Rundbogen auf gewundenen Säulen) und die Fagade sind noch spät gothisch (letztere besonders wüst), dagegen sind die Rundbogen der obern Halle schon mit" reichen, durchbrochen gearbeiteten Ornamenten, namentlich Fruchtsehnü- ren, im neuen Style geschmückt. In ähnlichem Styl, wie es scheint, das Collegium Santa Cruz ebenda, begonnen 1480 von Eilrique de Egas. -Etwas später möchte der Palast Infantado zu Gixadalajara aufge- führt sein, der Hof mit überreichen Flachbögen, unten auf dorisch-römi- Portal des Finrlelhnuses (Hospital Santa Cruz) zu Tulem "sehen, oben auf phantastisch gewundenen Säulen; die Fagade mit soge- nannten Diamanten faeettirt, oben nach maurischcr Art eine reiche Fen- stergallerie mit Thürmchen. Das Hospital S. Cruz zu Toledo (1504 bis 1514 von Enrique de Egas), in verhältnissniässig reinem Styl und am meisten den oben erwähnten lombardischen Bauten entsprechend. Ebenda S. Juan de la Penitencia vom Jahr 1511, einschifiige Klo- sterkirche mit reichverziertem Dachstuhl, der am Chorabschluss auf einem moreskeu Bienenzellengewölbe ruht; der ganze Bau nur durch die Deko- ration von den älteren Kirchen dieser Art unterschieden. Das Oollegiv mayor zu Salamancav Seit 1521 von Ibarra erbaut. Der Kreuzgang der Kathedrale von Cordova, 1523 von Fernan Ruiz__- Die KipeheSllde- fonso und das Paraninfo (Universitäutsaula) zu Alcala de Henares, beides aus der Zeit des Ximenes, erstere der eben erwähnten Kirche