Zweite Periode. 71 tikisirende Behandlung bei gothischem Aufbau IIIÖSSS beruhen die Ver- anlassungen auf individuell zufälligen Gründen. Theils sind es Werke toskanischer Schule, namentlich jene Kanzeln des Nicola. Plsano zu Pisa. IÄ 1 1 l-aiäiißitilpbgrgäfäiäk 1,12573 _ 94-: i"? 1, _ "ä ß J l 19:57.? 1946x4360! {EZEÄ " g F: piß- nzww w Ii q wäx- P "S53 h üavillazü"! KW MUVNIÄ llukibi LT {w im ßilmklhäi s w! W j, 1581.: m! 1. 141 NL I mm _ üßlIIlßwilllllllßzwijij1 i: 11x wwwmu 1 U . w: a llllhziwWuwgiliWim:IIÄEYHWWTÄIQH"uäühkyü1WäifwiänülllitillliäiällEl Portalbogen von S. Agostino zu Palermo. (Nach H. Gally Knight.) und Siena. 560 wo dieklassische Durchbildung der Bild- werke auf "dasselbe Yerhaltnxss auch _1n_ der architektonisch dekorativen Sculptur fuhrteä thells Werke der römischen Cosmaten-Schule, wo das ältere Erbe ant1k1s1render Behandlung auch bei der Zuwendung zu den gothischen Hauptformen beibehalten wurde. Hauptwerke dieser Schule sind: die Ausstattung der Kapelle Sancta Sanetorum und S. Giovanni in Laterano zu Rom vom Jahr 1280; das Altartabernakel in S. Paolo fuori le mura, 1285 von Meister Arnolphus (d. h. von dem berühmten Flo- rentiner Arnolfo di Oambio) gefertigt, und andere in S. Cecilia. und in SxMai-ia in Cosmedin, ebendaselbst; das Grabmonument von Papst Ha- drlan V: (gest. 1276) in S. Franeesco zu Viterbo; zwei jüngere Grabmonu- mente 111 S. Maria Maggiore und S. lilaria sopra Minerva zu Rom. ldendo nst. K11 Der Feststellung des gothischen Arehitektursystems folgte die bild- nerisehe Ausstattung, die Entwickelung des formalen Gesetzes ihrer Be- handlung, die der Richtung und Stimmung ihres geistigen Gehaltes. Die gothische Bildnerei des 13. Jahrhunderts hat mit der architektonischen Composition die Grösse und Einfatlt der Linien, den in maassvoller Strenge aufstrebenden Zug, den Ausdruck eines kräftig ringenden Gefühles gemein- Aus schlichten Grundftäfmen, aus mehr oder weniger conventionellen M0- tiven, im Einzelnen nicht ohne eine Wechselwirkung mit dem klassischen