Eiäßliäüäiäi- 603 büssendeu Sünder kriechen auf Händen und Knieen, Felsblöcke wälzend. Unten erscheinen die Dichter noch ein zweites und drittes Mal; zuletzt, wo man nur ihre Köpfe sieht, auf dem Wege nach dem fünften Höllenkreise. B. 43. I. Vor der Nummer. II. Unten links: VII (verkehrt geschrie- ben : IIV]. 131) Achter Gesang. Dante und Virgil im fünften Höllenkreise, links auf dem Wege zum Styx, in dessen kochendem Wasser die Zornmüthigen büssen. Rechts bestei- gen sie den Nachen des Phlegias, um nach der brennenden Höllenstadt überzusetzen. In der Mitte erscheinen sie auf der Ueber- fahrt, wo Filippo Argenti sich aus dem Wasser erhebt und seinen Feind Dante zu erfassen sucht. B. 44. I. Vor der Nummer. II. Unten in der Mitte: Vlllßerkchrt ge- schrieben: IIIV). 132) Neunter Gesang. Virgil und Dante im sechsten Kreise vor dem Thor der Hüllen- stadt. Beim Rufen der Furien, die auf dem Therme hausen, erscheint Medusa mit Schild und Drachen; Virgil verdeckt mit! den Händen die Augen Dante's, ihn gegen die versteinernde Kraft des Gorgoncn- hauptes schützend. Hinter den Dichtern geht ein himmlischer Geist über den Styx wie über trockenes Land, und ein Enge] öffnet mit seinem Zauberstabe die linke Thurmthür. B. 45. I. Vor der Nummer. II. Unten in der Mitte: VIII! (verkehrt geschrieben: IIIIV). 131i] Zehnter Gesang. Virgil und Dante in der Höllenstadt, an dem Platz, wo die Ketzer in halb geöifncte brennende Gräber einge- sperrt sind. Unten rechts ein Grab, auf dessen Deckel die vierzeilige Inschrift steht: PAPAN A e r n a xo.ev ARDO "Ich verwahre den Papst Anastasiusu (Anastasiixs Im Mittelgrunde spric-hti Dante mit dem sich bis zum Knie aus den! Grabesßammer] erhebenden Cavalcante Ca- valoanti. B. 46. I. Vor der Nummer. II. Unten links: X. 134] Eilfter Gesang. Oben links, am Saum eines hohen Walles, sitzen Virgil und Dante unter brennenden Gräbern, aus de- ren Flammen die Köpfe ihrer Bewohner hervorsehen. Zur Rechten Dante's noch einmal das Grab des Papstes Anastasius 11., mit der fünfzeiligen Inschrift: ANAS TASIO PAPA GVAR D0 Hier sind die Sboide Mal rechts geschrieben. nicht links, wie auf dem vorhergehenden: Blatt. von welchem dieser Stich eiguntliclx nur eine Variante ist. B. 47. I. Vor der Nummer. II. Unten links: XI (verkehrt geschrie- ben: IX]. 135] Zwülfter Gesang. Dante und Virgil in der ersten Abtheilung des siebenten Höllen- kreises. Oben links Minotaurus, gegen die Mitte und rechts an den Ufern des brennenden Phlegethon die Kentauren. Im Vordergrnnde reitet Dante auf dem Kentauren Nessus, dem Chiron geheissen hat, ihn mit seinem Begleiter zur Furth des Phlegethon zu bringen. B. 48. Facsimile bei Ottley, p. 420. I. Vor der Nummer. II. Unten links: XII (verkehrt geschrie- ben: IIX). 136) Dreizehnter Gesang. Virgil und Dante in der zweiten Abtheilung des siebenten Höllenkreises. Oben links betreten sie den Wald der Harpyien, den Strafort derer, die gegen sich selbst Gewaltthat geübt haben, und deren Seelen in die Stämme der Bäume und Sträucher eingeschlossen sind. 1m Mittelgrunde Dante vor dem D0r11cn- strauch , in welchem die Seele des Pietro delle Vigne büsst; im Vordergrunde vor dem Busche, aus welchem der Kopf des Giacomo di San Andrea von Padua hervor- sieht; in der Nähe kauert Gano von Siena. B. 49. I. Vor der Nummer. II. Unten, etwas gegen links: XIII (ver- kehrt geschrieben: IIIX). 137] Vierzehnter Gesang. Der dritte Bezirk des siebenten Ilöllenkreises, die Straf- stätte der Gotteslästerer, Sodomiten und Wucherer, eine Sandebene, auf welche fortwährend Feuerflocken herunterfallen: Virgil und Dante, auf einem steinernen Uferdamm des Phlegethon stehend, schei- nen mit dem Liisterer Kapaneus zu sprechen. Zur Rechten erscheinen sie ein zweites Mal. Im Hintcrgrnnde der Wald, der auf dem vorhergehenden Bl. darge- stellt ist. B. 50. I. Vor der Nummer. II. Unten links ; XIIll (verkehrt geschrie- ben: IIIIX). 138] F ünfzehnter Gesang. Virgil und Dante auf einem der steinernen Dämme, zwischen denen der Phlegethon durch den dritten Bezirk des siebenten Höllenkreiscs iliesst. Rechts wieder ein Feld mit Siindern; Dante trifft hier seinen Lehrer, den Phi- losophen Brunetto Latini, der ihn beim Saum seines Rockes packt, während Dante ihn bei den Haaren erfasst, um mit dem zu beständigem Umherlauien Verdammten eine Weile sprechen zu können. B. 51. I. Vor der Nummer. 11. Unten in der Mitte: XV (verkehrt ge- schrieben: VX]. 132)) Sechszehnter Gesang. In der Mitte des Blattes bildet der Phlegethon einen Wasser- fall, aus dem siebenten Höllenkreise in den achten hinahstürzend; auf dem Damm am Ufer stehen Virgil und Dante, der letztere in Unterredung mit Guidoguerra, Theg- ghiajo Aldobrandi und Jacopo Rusticucci. In der Ecke rechts wirft Virgil Dante's 76""