560 Pieter de Bailliu. det. Petrus de Balliu fecit et exoudit cum priui- legio. kl. F01. 73) Die hl. Ursula, stirbt in den Armen eines Jüng- lingengels, der ihr die Herrlichkeit des Paradieses zeigt. Nach Th. van Thul den. Pet. de Bal- liu fecit et excudit cum priuilegio. kl. Fol. 74) Die h. Veronika mit dem Schweisstuch. Nach Th. van Thulden. P. de Balliu f. et exc. kl. F0 l. 75) Der Kaiser Heraklius, das in Jerusalem wieder aufgefundene Kreuz Christi tragend. Nach P. van Lint. P. van Lint ex. Antwerp. Fol. 75a] Die hl. Helene, vor den aufgefundenen Kreu- zen knieend, während an einem Kranken der Versuch der Echtheit des einen Kreuzes gemacht wird. P. van Lint pinx. Gegenstück zum vorigen B1. (Granat) 76) Der hl. Cornelius, Papst, versetzt die Leiche des Apostels Petrus, welche die orientalischen Chris- ten in den Katakomben beigesetzt hatten, nach dem Vatikan. Nach P. van Lint. Fol. b) Allegorie, Mythologie, Poesie, Profange- schichte, Bildnisse u. A. 77) Der Schutzengel beschirmt die ihm anvertrauten Christen gegen die Anfechtungen des Teufels. Nach J. Thomas. Vidua Cnobbari exc. gr. Fol. 78) Virtutis et Vitii lucta. Der Kampf der Tugend und der Untugend ist ausgedrückt durch ein Kind, das mit einem Satyrbuben ringt, in Gegen- wart zweier Genien, welche Merkur und Venus" als Kampfrichter vorstellen. Nach P. van Lin t. Im Unterrande: der Titel, vier lateinische Verse und die Künstlernamen. kl. qu. Fol. I. Vor aller Schrift. II. Mit der Schrift. 79) Die allegorischen Gestalten: Glaube, Liebe und Hoifnung. Nach P. van Lint. P. van Lint pinx. et ex. qu. Fol. 80) Allegorie. Drei in der Luft schwebende weibliche Figuren, von denen die eine einen Stern, die andere Rosen hält, und die dritte Samen mit beidenHänden ausstreut. In der Mitte des Vor- dergrundes ein Wappen. Der Himmel, links, ist mit Sternen besäet. Nach Bernardino Ga gl i- ardi. gr. qu. Fol. 81) Die Entführung der l-Iippodamia. Nach Ru- b en s. Unten acht lateinische Verse. gr. qu. F01. I. N. Lauwers ex. G. P. II. O. Galle exc. III. Mit der franz. Unterschrift: L'Enl6vement etc. ( W. Engelmann.) 82] Prokne zeigt ihrem Gemal Tereus den Kopf ihres Sohnes Itys, den sie geschlachtet und dem Vater aufgetischt. Nach Rubens. Gestochen von einem Ungenannten, der, wie man vermutet, P. de Balliu ist, für den jüngern Cornelis G alle, der an mehreren Stellen auch daran gearbeitet hat. Unten vier lateinische Verse. G. Galle exc. gr. qu. Fol. Seitenstiick zum vorhergehenden. 83) Aeskulap macht auf Befehl der Diana den Hip- polytus wieder lebendig. Nach Abr. van Die- penbeek. Ohne Künstlernamen. kl. qu. Fol. 84-85] Minerva erscheint dem Odysseus in der Ge- stalt Telemach's; Eumäus schützt den Odys- seus gegen die Wuth seiner eignen Hunde. Zwei Stücke aus der Folge von Darstellungen zur Iliade und Odyssee, die nach den Zeichnungen des Abr. van Diep enbeek von C. Gaukerken, Th. Matham, A. Lommelin, Gorn. van Dalen, P. de Balliu, A. de Jode und P. de Jode ge- stochen sind. Fol Die Bll. dieser Folge, für eine neue Ausgabe der Homerischen Gedichte, die in England erscheinen sollte, ausgeführt, sind sehr selten, weil jene Ausgabe, so viel ich weiss, nie veröffentlicht worden. 86) Der eingeschlummerte Rinaldo wird von Armida und Genien mit Blumengewinden gefesselt. Nach A. van Dyck. Unten sechs lateinische Verse. gr. F01. I. P. de Bailliu fecit et excudit. II. Mit der Adresse des Fr. van den Wyn- gaerde; erwähnt bei Le Blanc, 28. Ich hatte keine Gelegenheit, einem Abdruck dieses Plattenzustandes zu sehen. III. Romboudt van de Velde exc. Bei den Ab- drücken dieses Zustandes ist das Wort ex- cudit und P. de Bailliu's Name ausge- löscht; die Abdrücke sind jedoch noch recht gut. Das Seitenstück zu diesem Bl., Der aufgewaehte Rinaldo, wurde 1644 von den jüngeren P. de Jode gestochen. 87) Kaiser Konstantin der Große legt den ersten Grundstein zur Basilika des hl. Petrus. Nach P. van Lint. Gestochen zu Rom 1637. F01. 88) Pilger verehren zu Rom das Denkmal des Apo- stels Petrus. Nach P. van Lin t. Petrus de Bal- liu sculpsit Romae. 1635. F01. 89] Albert, Graf von Arenberg, spanischer General, zu Pferde und in voller Rüstung. Nach A. van Dyck. gr. Fol. I. Im Unterrande drei lateinische Zeilen mit Namen und Titeln des Dargestellten, und darunter, links : Antonius van Dyck pinxit ; rechts: Petrus de Balliu fecit et excrldit. II. Mit der Adresse: Romboudt van de Velde excudit, unter dem Worte Aeques in der Mitte der dritten Zeile der Unterschrift; rechts sind die Worte net excudita hinter Petrus de Balliu fecit fecit ausgelöscht. 90) Lucie Percy, Gräiin von Oarlisle, am Fenster sitzend, 3f4rechts. Kniestück. Nach A. van D y ck, Im Unterrande; zwei lateinische Zeilen, die Na- men der Künstler und des Antwerpener Verlegers J. Meyssens. Fol. I. Wie beschrieben. II. Ohne die Adresse des Verlegers. 91) Johann Leuber, kursächsischer Rath- und Frie- densgesandter auf dem Kongress zu Münster. Brustb., 3h links. 4. I. Vor den Namen des Kupferstechers und Verlegers. II. P. de Bailliu sculpsit. Abrah. van Waesbergen Exc. Amsterd. 92) Lodovico Pereira de Castro, portugiesischer Ab- gesandter zum Westphäl. Frieden. Brusth. 3]4 rechts. Oval. 4.' Die Bll. 91 und 92 gehören zu dem Werk: J cones Legatorum Praecipuorum tam Monasterii quam Osnabrugae Pacis universalis orhe Chri- stiauo conciliandae causa nunc existentium. Anfstelodami apud Jodocum Janssenium. 1648. (Grauen) 93] Francisco de Mello, Graf von Uzumar, spanischer Vizekönig von Neapel, Gouverneur der Nieder- lande, beinahe von vorn gesehen, barhaupt, mit Schnurr- und Kinnbart, die linke Hand auf einen