David Allan. 327 Robins 0 n und gest. von Richard Goopei- d. Ä. Darstellung des gewöhnlichen Lebens zu gebenn. 111 Edilllllllgll; Damit hat A. selber das Gebiet und den Charak- ter seiner Kunst bezeichnet. Es gelang ihm bis- Nach Ihm gestochen: weilen, das Landleben mit einer gewissen bäue- l) Sir Walter Pringle, Lordnof Session, -l- 1726. fischen Grazie zu schildern) wie z_ B_ in den ("ist V0" R" C0" Per d" A" FOL Schäfersccnen und den Landschaften, mit denen 2) William Carteret. Gest. von R. Cooper d. A. er Ramsayls Werk illustrirt hat Dabei läsgt W' freilich seine Zeichnung zu Wünschen übrig, wie Allen. David Allan, englischer Maler, geb. in seinen Gemälden die Illärbung bunt u. schwer Zll Allßil (Stllllllgsllllßl (1611 13. Febr. 1744, i Zu ist. Er verstand sich dagegen auf charakteristi- Edinburgh den I5. Aug. 1796. Er erhielt Seinen schon Ausdruck und hatte eine Art Humor 0dei' ersten Unterricht in dei' von den Buchdruckern Vielmßhr Di-olliglqeit in der Darstellung. Man Rübßrt und Andrew Folllis zn Glasgow nell 26' hat ihn daher den schottischen Hogarth genannt. Slüllllntßll Zelßllellßkßilßnllß; Sßllon 11115 Sßllllälll Allein diese Anerkennung ist zu hoch gegriffen, Zlvülffßll Jillllß ßillgßtwtßn, 011611113 91' 11011 die und weder in der Tiefe der Charakteristik, noch Malerei und Kupfersteclierkunst. 1764 ging er in der komischen Kraft kann er sich mit Hogarth nach Italien und wurde in Rom von dem Maler messen und Archacologen Gavin Harnilton als Schüler A_ hat auch die Vignetten zu Qampbelfs G3- angcnonnllßll- 111 Fülge ernste? Studien lllüchtß schichte der Poesie in Schottland gezeichnet und er derartige Fortschritte, tlnSS 61' 1773 1111 der die Dichtungen von Burns,dessen Freund er war, Akademie von S. Luca den Preis für (llß lllßlß- illustrirt. Vier Darstellungen aus dem römischen risehe Malerei erhielt; und zwar mit der Dar- Kai-Beim (g Stiche b_ N0, 4-7) stammen aus Stellung einen unbehandelten Gßsenstnnllßß, der (lOf Zeit des italienischen Aufenthaltes; in ihnen- Elllmlllllg 561" Zelßllenkllllßt, nach (191 bekalln" mischt sich das Komische init der Sittenschil- tengriechisehenSagehi.StichebNo. Seine (lei-img, Im Besitze des Herrn Gibson Craig zu Auffassung zeigte eine gewisse Frische ll- Eigelb Edinburgh befindet sich ein Aquarell mit der thiimlichkeit; Cunningham hat daher dieses Bild Jahfzahl 1792, dessen Waagen lobend gedenkt. tlnS nlwll 1'011 Wllkle gelobt Wllldö flll" Sßlll Einige Bilder aus dem Volksleben seiner Heimat, bestes überhaupt erklält- Nßßh malte damals wie Die schottische Hochzeit u. Der Hoehlands- A. zu Rom für Lord Oathcart die Parabel vom Tanz, sind von grossem Einfluss auf die Aus- verlorenen Sohne, sowie eine Anzahl von Ko- bildung der Genremalerei in seinem Lande ge- pien nach alten Meisterwerken. wesen. Seine Bildnisse waren nach Cunninghnm, Nach England 1777 zurückgekehrt, sah A. wol, der das Leben des Meisters ausführlich erzahlt (lass er die ehrgeizigen Versuche, im grossen und auch seine Werke aufgeführt hat, durch eine historischen Stil sich hervorzuthun, aufgeben schlichte Aehnlichkeit beinerkenswerth. müsse. Derartige Darstellungen liebte jene Das Bildniss des Meisters, während seines ita- Epoehe nicht, auch war dazu sein Talent nicht lienischeri Aufenthaltes rciln ihm Selbst 861113111, zuigethan. Er begnügte sich also mit der Sehil- 1111 1121115911111 W? Edmämg r N 20 ilerung sittenbildlicher Vorgänge. Nach einem 3551 s" aß ü?" lt in London Hass er sich s. _u_nnin_g am, ives o e most eminent mehlJahrlgen Auteilthd Brilish Painters etc. 2d. ed. London 18301. l-fegen 1780 zu EdIUbuIIgh ,uleder' WO er {Elch Fiorillo, Gesch. der zcichn. Künste. V. 801. auch 1788 mit der Tochter eines Goldschmiede s. 1,_ Mßmm verniälte. Er entnahm nun die Gegenstande sei- iier Kunst dem schottischen Leben und erotfnete a) Von ihin gezeichnet u. gestochen; so eine neue Gattung, in welcher er der Vorgän- 1) Iiline Tafel mit Freimaurer-Emblemen etc. Zu gel. des Weit berühlntgfen Wilkie wurde_ 1m J einer Außorderung, der Allee-Lege beizuwohneri. 1786 wurde A. zum nmastern der Akademie v.on liäftllieltlgfhälliwulrllltxlhl 1111741- iligffllgläßälääii ß 5 Edinburgh erwählt, an Stelle von Runcinian; 2) Neläpontä; (im (Mädclien van Neapel) Ganze versah diesesrAint bis zu seinem zehn Jahre spa- m; spmuend gegen links gehend h_ 131, ter erfolgenden Tode. im 73 Mm A. war ein fruchtbarer Meister; er hat eine 3) Eumuius, Unssesis herd {geepel- (Eumums [ELF ziemliche Anzahl von Gemälden, Zeichnungen mnenne] der Hirt des Ulysses]. Ganze _rig.__zur und Aquarellen hinterlassen. Die Illustrationen Rechten, in iiachdenkhcherssrlelgllllä die läande zu Gentle Shepherd, einer Dichtung von Allan auf den Stab Stilflßllllj 6111 c ä 1111 fülle läge r Zeichnun gehen weidend nach Links. h. 132, bi. 107 Mill. Rnlmßay: hat _er nach Semel eläenen g Q1100; Hautboy (Alter Mann, auf einem Stuhle auch in Aquatlnta gestochen In der dem Bilchc sitzend und die Hoboe spielend). h. 108, br. beigegebenen Widmung an Gavin Hamilton 129 Mm schreibt der Meister von sich selbst: nDaS Lßlld 5) Maid of the Island of Procida in the Mediterra- ermuthigt nicht zu heroischen oder historischen nean (Mädchen von Proclda). 1). Allen. adviv. . 1 3, äiilggfztihcäZgziliätäiiidäefilllälgägggtgglifgiii:221336 )einem Zettelträger gleich. h. 173, br. 106 Mill7.