1094 2825- 2828. in Nürnberg erschien, von ihm. Wir haben dieses Werk N0. 1251 beschrieben, und bemerkt, dass in demselben auch Holzschnitte mit IM vorkommen. Das Monogramm tritt indessen nicht immer scharf hervor, und wenn es mit Strichen überlegt ist, kann der entschieden H bildende Querstrich leicht übersehen werden, so dass also IM ge- lesen wird. In beiden Fallen konnte man das Zeichen auf Mannacker deuten, indem der Name Hieronymus und Jeronymus wechselt. Die CathärinabGerlaclläin kiimmt hier wieder in's Spiel, und somit dürfte ein ürn erger ünst er eintreten. Die gegebenen Initialen ündet man auf einem Holzschnitte mit einer Scene aus der Apokalypse, den Engel in der Sonne mit den Vögeln vorstellend. Rechts ist der Gekrönte, aus dessen Mund das Schwert geht, zu Pferd in_Wolken,_ und links ebenfalls in Wolken, sind zwei Reiter. Unten ist das siebenköpfige Thier im brennenden Pfuhl. Die Initialen stehen links unten in der Ecke, aber mit einer Strichlage überzogen. H. 3 Z. Br. 4 Z. GL. Diese Vorstellung kommt in der erwähnten Bibel vor, und dann auch als Vignette eines Ge- dichtes: Militia christiana, dem Leonhard Siezhamer, Pfarrer zu Westhaim zn Ehren von Sebastian Stibar, Pfarrer zu Ursheim 1593. Gedruckt zu Nürnberg bei den Erben der Catharina Ger- lachin. Unter dem Holzschnitte beginnt das Gedicht in 36 Zeilen: Vlta quid est horginis. Bellum etc. Eine Einfassung von Buchdrucker- verzierun en um i t es. In dir erwähnten Bibel aus der Druckerei der Katharina Ger- lachin sind noch ein Paar andere Holzschnitte, welche mit IM gezeichnet zubsiegr; scläinen. Auf den meisten Blattern steht aber ein aus H M ge l ees onogramm. 2325. Johann Murrer, Maler, war um 1670-80 in Nürnberg I M IM f thätig. Man findet Zeichnungen von seiner Hand, histo- " ' ' rische Vorstellungen, Landschaften und architektonische änsiltlzhten, mlit der FäderI undlin ätothlsltein ausgeführt. Auf solchen eic nungen ommen ie nitia en es amens vor. 2826. Joseph Menabuoni, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu 1M o1- Florenz um 170.8, fertigte Zeichnungen zum Stiche für das Museo liorentzno, für IVzc. Gualtzeriäs Inder: Testarum Conchylzorum, guae adversantur m Illusep N. Gnaltzerz Florentzae 1742 gr. ol. u. s. w. Auf Kupferstichen nach seinen Zeichnungen kommen die Buchstaben I. M. vor. Die Initialen A. P. und P. A. P. auf Blättern mit Conchylien beziehen sich auf den Kupferstecher P. A. Pazzi. 2827. Josias Maurer der jüngere von Zürich, war Glasmaler, _ man konnte aber früher kein Werk für ihn nachweisen. In der Sammlung des H. Keller z {O60 in Schaffhausen ist eine getuschte Zeich- nung mit den Initialen seines Namens. Inner- _halb der architektonischen Einfassung sieht man oben in der Mitte die Beschiessung einer Stadt, und darunter als Hauptbild den in den flammenden Schlund sich stürzenden Marcus Gurtius. Zu beiden Seiten brachte der Künstler Judith und Jael an, 21. lgan äviäd noch andere Zeichnungen von diesem 1631 verstorbenen ns er n en. 2828. Unbekannter Kupfei-stecher, welcher um 1625 thätig war. jfvk Man findet diese Buchstaben auf _einem von vier Blättern, welche die Elemente unter allegorischen Figuren vorstellen. Die Hintergründe beziehen sich ebenfalls auf die Elemente; so sieht