950 IGM VIGNF. 2455- 2455- Johann Georg Menzel, Kupferstecher von Leipzig, war zu ß. Anfang des 18. Jahrhunderts thätig. Er stach Bildnisse CI-QJM. JE. von Theologen, theils einzeln, theils für die Werke der- selben. Das Bildniss des Johannes Fecht gehört zu dessen Schedias- mala Sacra. Rostock 1706, 8. Ein einzelnes Bildniss ist jenes des Michael Widemann, des gräflich Stollberyschen Hof- und Stadtpredi- kanten zu Stollberg. Unten im Rande steht ein Elogium mit der Schlussschrift: Zum Ehren Gedächtniss schribs j Gottlob Chaly- baeus Pfarr. l zu Fridersdorf bey Görlitz. Auf diesen und anderen Bildnissen kommen die Gursivexi vor. 2456. Johann Gntthärd von Müller, Maler und Kupferstecher, gilt-f einer der ausgezeiehnetsten neueren Meister, zeichnete zu- ' weilen Probedrücke von seinen Platten unten im Rande mit deudCursivemhwelche aber nach der Vollendung wieder weggenommen wur en. Sole e Exemplare sind sehr selten da nur einzelne in den Händen des Künstlers blieben, und an dessen Freunde übergingen. Müller starb am 14. März 1830 im 83. Jahre. 2457- Unbekannter Medailleur, wellächer in Aräisäerdiäm gelebt zu haben scheint. Die Initialen ommen au eni evers einer 1' G' Medaille mit dem Bildnisse des holländischen Admirals 1- G- M- Willen Cruyt 1781 vor. Das Bildniss ist von J. e. Holtz- hey geschnitten. hJohannbGefiJiig lgageläng, Münzmeister in Königsberg 1797-1807, zeic nete e ena 2458. Johann Georgnlgeugabuer, fggäaein (iinnininaenicss, inBStar- gard 1689 in a" e urg un ünzmeister in er in L G" N" von 17l8,an, zdichnete nach, Schlickeysen I. G. N. Wir kennen eine Medaille mit dem Bildnisse des Dr. Theol. Joachim Lange, und einer sitzenden Frau mit Licht und Waage auf dem Revers. Diese Medaille ist I. G. N. gezeichnet. Neubauer starb zu Berlin 1725. 2459. Ignazio Lncchesini, Formscgineiderhlign lällailanil) _VOIÄ 813739 19ml? Lucch 36' älätdi-ngesarlbläihitrls üifnilleltlcmaaidin agil: Blältctlern Äii anatomischen Darstellungen. 2460. J. Galioth Nardois, Landschaftsäialg und Radiiielr, wird zu den Schülern des Cau e orrain gezä. t man kann aber kein Gemälde von ihm aufweisen: Aus seinen geistreich und leicht radirten, aber sehr seltenen Blättern lrann man nicht immer auf: C. Lorrain schliessen, und auch der sudliche Charakter wird nicht immer klar. Der Künstler scheint sich um 1648 in Venedig aufgehalten zu haben. Auf einem Blatte steht Qal: Nafd. Ft. Ven. 1640. Nardois fügte auf Blättern den Namen bei, liess ihn aber auf einigen seiner schönsten Blätter auch weg: Die Initialen schreibt Brulliot- II. No. 1492 nach einer handschriftlichen Notiz des Kunstkenners Chev. J. Hazard dem J. G. Nardois zu, wohlauf irgend einer Zeichnung desselben. Man nennt aber auch eine Radiriing, eine Landschaft mit Figuren am Kanale, auf welcher die Buchstaben G. N. F. vorkommen, kl. fol. Dieses sehr seltene Blatt finden W111? nicht b h "eben wir gehen ber a f andere Radirungen nä er ein ääuadlie elsgläilier dieses seltendh Meilsters von hohem Vlferthe sind: Aus der Sammlung des Grafen Sternberg-Manderscheid gingen S18 zu 6-10 Thl. weg.