Nr. 1342 - 1346. 529 ist also grösser, als das von Brulliot erwähnte Schabblatt, und es ist wohl möglich, dass der Monogrammist J. H. P. ein anderer ist. 1342. H. Fleisch lithographirte in den ersten Decennien des 19. I? Jahrhunderts einige Blätter mit Thieren, welche einen Dilet- fß tanten verrathen. Er fügte den Namen oder das Monogramm bei. 1343- Friedrich Hebenstreit, Glasmaler in München, trat 1592 auf den Schauplatz, seine Malereien sind aber selten geworden. Er malte Wappen, deren in den Fenstern der Herrschafts- und Patricierhäuser eingesetzt wurden. Wir wissen von zwei Wappen der Familie Hundt, welche vor dreissig Jahren zum Vorschein kamen. Auf diesen Scheiben kommt das Monogramm vor. 1344. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1560 thätig war. F? Er arbeitete in der Weise des Georg Pencz, wie aus folgenden I) Blättern erhellet: 1) Der Triumph des Ruhmes, unter der Figur eines Genius, welcher auf dem von Elephanten gezogenen Wagen in die Trompete stösst. Oben steht: FAMA ABOLERE VETVSTAS. H. 5 Z. 5 L. Br. 7 Z. 8 L. Dieses Blatt ist Copie nach Georg Pencz, B. N0. 119. Bartsch bemerkt nichts davon, worüber sich Brulliot I. N0. 2466 wundert, in- dem er glaubt, dass Bartsch das Monogramm H P übersehen habe. Auf der Copie kommt dieses und das Zeichen des G. Pencz vor. 2) Männer und Weiber in Vermummung, welche einen Zug der lgarrheit bilden. Links oben ist das Monogramm. H. 2 Z. 5 L. Br. Z. 5 L. 1345- Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte an des 16. Jahrhunderts thätig war. Das gegebene Zeichen iindet PR man auf einem in der Weise des Theodor de Bry gestochenen Blatte, welches die Judith vorstellt, wie sie mit der linken Hand das Haupt des Holofernes vom Rumpfe zu trennen im Begriffe steht. Sie fasst den rechts auf dem Bette liegenden Schlemmer bei den Haaren, und links tritt die Magd aus dem Zelte, wo zwei Soldaten schlafen. Unten in Mitte der Stufe ist das Zeichen auf den Kopf gestellt. Die Umschrift des Ovals: Dioina mulier etc. ist verkehrt. Durchmesser 3 Z. 6 L. Diese Darstellung ist wahrscheinlich nach einem anderen Blatte von der Gegenseite copirt. Brulliot I. 958 nimmt das Zeichen für ein verkehrtes B I, es zeigt sich aber deutlich H P. Er legt das Blatt den Isaak Brun bei. 1346. Unbekannter Maler, welcher in Nürnberg gelebt haben LP-ÜAI, könnte. Das_ gegebene Zeichen steht auf dem in Kupfer ge- 2.1 stochenen Bildnisse des Peter Obermaier von Nürnberg mit dem Wahlspruehe: Alles nach Gottes Willen. Im Rande des Ovales: Peter Obermager wqrd abconterfeit in jar 1520 von C. V. AY fec. 1667. Dieses iäildnles hat Christoph Victor Ayrer gestochen. Das Monogramm bezieht sich auf den Maler oder Zeichner, nur frägt SlCh, ob es auf dem Bildnisse von 1520 steht. In diesem Falle haben ävir Liinen alten Nigrräberger tMeistgr, lies wäre aber möglich, dass sich as ono ramm au en spä. eren eic ner von 1667 beziehe. In 'ener Zeit lebte? Heinrich Popp, welcher sich eines ähnlichen Zeicheng be- diente, doch ohne Stränsschen. Monogrammisten Bd. III. 34