398 1055- 1060. muss. Bei Ch. Kramm könnte man irre geführt werden, da durch Druckfehler 1512 als Sterbjahr angegeben ist, und J. van Hemsen somit denselben nicht hatte malen können. m55. Hieronymus Hass, Zeichner und Maler von Basel, ist oben unter dem Monogramm H H N0. 1016 eingeführt, und H mit Bezugnahme auf jenen Artikel bemerken wir daher nur, dass man auf historischen Zeichnungen, und auf H solchen mit burlesken Vorstellungen die Buchstaben H H "i" finde. Diese Zeichnungen sind gewöhnlich sehr fleissig vollendet, und auch mit Gold aufgehöht. 1055. Johann Heinrich Hintze, Landschafts- und Architektur- maler, fand unter dem Monogramm H H N0. 1015 eine HH Stelle, und wir fügen daher nur bei, dass auf früheren Gemälden des Künstlers auch die Initialen des Namens vorkommen, sowohl auf solchen in Oel, als in Aquarell. Sie bestehen meistens in architektonischen Ansichten auf landschaftlichem Grunde. Die Zeichnungen Hintze's kann man mit jenen des Hieronymus Hcss nicht leicht verwechseln. m51 Heinrich Hausen, Architekturmaler von Copeuhagen, gehört zu den tüchtigsten Künstlern seines Faches. Schüler der E Akademie seiner Vaterstadt, unternahm er Reisen in Dane- mark, Schweden und Frankreich, und brachte ein reiches Portefeuille mit Studien nach Hause. Er malte innere und äussere Ansichten von Kirchen, Schlössern und anderen merkwürdigen Gebäuden, auch An- sichten von Städten, Strassen u. s. w. Auf Gemälden in Oel und Aquarell findet man die Initialen des Namens. Hausen radirte auch einige Blätter mit Prospekten. Im Jahre 1851 gab der dänische Kunst- verein in Copenhagen ein Heft mit fünf Blättern in fol. heraus. Es enthält Beiträge von Hausen, Roed und Carmiencke, 4. und qu. fol. H. Hausen ist seit 18233 Mitglied der Akademie in Copenhagen. 1058. Hans llergot, Buchdrucker in Nürnberg um 1526, bediente 6 6 sich einer schön geschnittenen Vignette, in welcher die gegebenen Buchstaben vorkommen. Sie stellt einen nackten Mann und eine nackte Frau als Schildhalter vor. Im Schilde ist Kopf und Brust eines Schwanes sichtbar, und rechts und links sind Zweige. H. 2 Z. 3 L. Br. 1 Z. 10 L. Diese Vignette kommt in Druckwerken vor, und sie bildet die Adresse des Buchdruckers. 1059. Haus Sloane, Kunstsammler in London, verwendete grosse Summen auf den Ankauf von Kunstwerken, und brachte Zeichnungen und Kupferstiche von alten und neueren Meistern zusammen, welche ein in ihrer Art einziges Gabiuet bildeten. Die Kunst- sammlung des Sir Hans Sloane gehörte daher zu den Merkwürdigkeiten der genannten Stadt. Auf Kupferstichen und Zeichnungen druckte er einen Stempel ein, welcher eher die Buchstaben H H oder H I, als H S zu enthalten scheint. Moriz von Sohwind, Maler und Professor an der k. Aka- H demie in München, geb. zu Wien 1804, behauptet w im Küustler-Lexicon XVI. bereits eine würdige I , Stelle, und es sind auch seine bis 1846 erschiene- nen Werke daselbst verzeichnet. Seit jener Zeit hat aber der Künstler viele andere Gemälde und Zeichnungen geliefert, ,welche ihm einen