284 HCI HGM. 790 794. 790- Unbekannter Maler, welcher um die Mitte des 17. Jahr- hunderts in Holland gelebt zu haben scheint. 1 Brullint I. No. 1271 fand dieses Zeichen auf Ä ; Gemälden mit Interioren, und anderen archi- tektonischen Ansichten. Er nimmt das Monogramm für HC, man könnte aber auch HG vermuthen. In diesem Falle wäre an G. Hoeck- geest zu denken, welcher umslgißm innetred und äusätere; Ansichten von Kirchen u. s. w. malte. Die y e N e eutet W011 nventor. HiGTOIIymIIS und Hans Gasper Lang, Glasmaler von Freiburg oder Schaffhausen, waren um 1564-1613 in den ge- nannten Städten, und auch in Strassburg thatig. Man , Endet noch viele interessante Zeichnungen von ihnen, welche theils mit der Feder umrissen und ausgetauscht, theils in Farben ausgeführt sind. Hans Caspar Lang ist der jüngere. Er nennt sich auf einer Zeichnung mit der Auferstehung Christi von 1582. Diese Zeichnung befand sich mit mehreren anderen in der Sammlung des Dekan ,Veith in Schaffhausen, welche 1835 versteigert wurde. Auf einer anderen Zeichnung, Salomon im Richteramte vorstehend, steht: H. C. Lang in Slrassburg 1594-, gr._1'0l. Die Bisterzeichnung mit einer Knabenschule ist H. 1606 gezeichnet, fol. Auch im Cataloge der Kupferstichsammhmg eines der grössten Sammler Deutschlands 1858, IV. N0.1361, sind Zeichnungen mit HL. erwähnt. Auf anderen Blät- tern steht: Hier. C. Lan Hi. Ca. La. und das Monogramm mit dem Namen verbunden, gdweilen mit ddm Beisatze Freyburg und Strassbur Auch die Jahrzahlen 1561m bis 1613 kommen vor. Wir haben alsg auch einenllrlieroiälymtis Caspar Lang, welcher der altere ist. Glasmalereien sind nic t nac zuweisen. 792. Hans Christoph Loeghlin, Goldschmied in Zeutkirch um 1594, hinterliess eine Folge von 28 Blättern mit Gold- H C L schmiedsverzierungen, deren einige die gegebenen Initialen tragen. Auf dem Titel steht der Name des Verfertigers: Hanns Chrüstof Loeghlin in Zeutkirch 1594. Dieser Meister wurde bisher nicht genannt. Wir haben aber seinellflatter nicht gesehen, und können daher kein Verzeichniss derselben ge en. 793. Hans Garl, ein Nürnberger, war Mathematiker und Feld- _H _ messer, und radirte auch in Kupfer, wie Doppelmayr he- Cx N5 nachrichtet. Im Jahre 1609 stand er unter Leitung des HG Tat, Johann Fätülllätbßl" in Ulm. Die Initialen seines Namens mit N (Norimbergensis) findet man auf radirten und gestochenen Blättern in folgendem Werke: Newe Geometrische end Perspectiuische Incentiiones Etijcher selndeßbalhrer Inätrlnmlent, die aum Pegpec- tinischen Grnn rissen er as e en 1712 es ungen, wze zum anz- metrischen Grundlagen der Släfl, Feldläger cnd Landschaften sehr nützlich seynd. Dwrch Johann Faulhabern zu Ulm. Frank- furt MDCX. , 4. 794. llennig Christoph Meyer, und sein gleichnamiger Sohn zeich- H C M neten Münzgepräge H 0.111. Der Vater wurde 1676 Wardein in Mühlhausen, und kam 1686 nach Königsberg, wo er bis 1716 als Stempelschneider und Münzmeister thatig war. Von 1716 bis 1727 versah der jüngere Meyer das Amt. Derselben Initialen bediente sich auch der Münzmeister Heinrich Ohristian Müller. Er wurde 1682 in Herborn angestellt, diente von 1689-1690 in Eisenach, und kam 1691 als Wardem nach Königsberg, wo er 1718 starb. Vgl. Schlickeysen.