HAM HAN. 633 7 636. 199 Zeichnungen von M. Heemskerk, Theodor Barentsen, H. Goltzius, Cor- nelis von Harlem 8m. Die gegebenen Zeichen, welche aus H A M L bestehen, findet man auf Blattern in folgendem Werke; Thesaurus Sacrarum Hzstoraawm vetems et novz Testamenti. Antverpiae, G. de Jode 1585, qu.__f0l. Auf anderrrKiipfei-stichen dieses Werkes steht der Name des Künstlers. Jene mit dem Zeichen gehören fast alle der Geschichte des Josua an. Eine Vorstellung aus Matthäus Gap. 25 stellt den faulen Knecht vor, der sein Talent vergräbt. Eifltilläirllärurwgglihselte mit dem Zeichen, und somit; kommen wir noch 633. Otto llainergni zeichnete auf solche Weise eine schöne HAM. T 534. HARGODER PINX. steht auf einem Kupferstiehe von P. v. Prenner, welcher todtes Geiiugel vorstellt. Das Gemälde be- findet sich inuder k. k. Gallerie zu Wien, und ist von Melchior Honda- koeter ausgeführt. Der Schriftstecher hat den Namen xierunstaltet. 635- Hans Liefrinck oder Liefring, Kupferstecher und Kunst- M härndlenvon Leydeii, war um 1540-1590 thäitig. 39' Die meisten lllätter mit seinem Namen sind aber ((13010. als Verlagsartikel zu betrachten. Diess ist auch mit den vier Evangelisten. der Fall, welche H. Goltzius nach A. Blocklandt gestochemhat. Auf diesen Blättern kommt die Abbreviatur des Namens vor. Liefrinck bediente sich auch eines aus H L bestehenden Monogramms. ÜÜÜ. Hans llolbein fder jüngere gilt ätzt allgelrnein als (äer IVer- er iger einer in oz gesc nittenen ite ein- HAN Z H? fassung mit neun Genien oder geflügelten Kin- dern, deren zwei unten das Buchdruckerzeichen von Frobenius halten. Iiegttereg ist dllllvlltdlft?) eineäflrgfigsäoinät käniräfeäidänLTrignemy Oben se au zwei aecen: Dieses Blatt ist xylographisch gering, sogar ungeschiektgemacht, aber gerade desshalb erklart_es F, v. Rnmohr (Hans Holbein der Jüngere, S. 25) fur Holbeims eigenhandige Arbeit, weil er glaubt, dass Hol- bein jun. mit seinem neuen Werkzeug bei einer sonst geübten Hand nicht gut umzugehen wusste. Es wäre allerdings möglich, dass Hol- bein's_ erster Versuch unvolllrommen ausgefallen sei, er müsste aber damals, im Jahre 1316, auch in der Composition weniggeleistet haben, da, diese ebenfalls Schwachen zeigt. Wer kann aber dieses behaupten, gidem fieäialdeliäiighanräen äiindl, welche {das lflegentheilfbeaweiseä? ass ein ans ein ie eic niing geie er at, is o en ar. s frägt sich aber, ob diese der jüngere Holbein war. In Basel konnte 151d wohl nur Hans Holbein der Vater von Frobenius den Auftrag zu einer Titelbordure erhalten haben, und wenn diess, wie wir glauben, der Fall ist, dann hat ein ungeübter Formschneider seine Zeichnung alterirt. H. Holbein der ältere fügte auch auf Gemälden den Namen HANS_HOLB.5bei, wie aus dem Artikel desselben N0. 505 zu er- sehen ist. Wenn sein Sohn 1516 als Formschneider nicht mehr leisten konnte, als 111 der Titeleinfassung geschehen, so hat er denselben dem Buchdrucker Frobenius sicher nicht empfohlen. Wir glauben daher, dass Holbein der Vater die Zeichnung geliefert, und dass der jüngere Holbei-n keinen Theil am Schnitte habe. Letzterer war 1516 schon ein sehr tüchtiger Malfr, _und er würde es wohl verschmäht haben, in Basel mit einer verhaltnissrnässig geringen Arbeit aufzutreten. Nach Hegner kommt diese Titelverzierung schon in Büchern von 1516 vor,