2323. 837 Vasaähhin seine lillrzähllung) haben (sich aber Iärrthümer eingeschlichen, we c e au g nac gesc rie eu wur en. er ünstler starb den 810 tober 1469, wie aus dem Nekrologe des Carmeliter Klosters in Floreiiz erhellet. In der ersten Ausgabe der Künstlerbiographien gibt ihm Va- sari ein Alter von 67 Jahren , also müsste IPra Filippo 1402 geboren worden seyn. Man setzte aber bisher seine Geburt um 1400. In der zweiten Ausgabe corrigirt sich Vasari, indem er den Künstler nur ein Alter von 57 Jahren erreichen lässt. Dadurch stellt sich 1412 als Geburtsjahr heraus, und dieses stimmt in jeder Hinsicht mehr mit seinen Verhältnissen. Man schrieb dem Vasari auch stets gläubig nach dass Filippo Lippi mit acht Jahren schon nach den berühmten Freskeii des Masaccio in der Carmeliter Kirche zu Florenz studirt habe, allein sie wurden erst 1440, mithin 20 Jahre später, ausgeführt. Die von Vasari erzählte Geschichte von der Entführung der Lucrezia Buti aus dem St. Margarethen Kloster zu Prato müsste in das Jahr 1458 fallen wenn uns der genannte Biograph nicht mit einem Romane beschenkt hat. Fra Filippo malte mit Unterbrechung acht Jahre für die Kirchen in Prato, indem er inzwischen auch andere Bestellungen übernahm. S0 finden wir ihn 1457 mit einem Bilde der Anbetung des Jesuskindes für den Grossherzog in Florenz beschäftiget. Zu dieser Zeit über- trugen ihm die Nonnen der heil. Margaretha in Prato die Ausführung des Hauptaltargemäldes in ihrem Oratorium, und somit könnte sich 1458 der Liebeshandel mit der Lucrezia Buti entspannen haben. Dr. Gaye und die Herausgeber des Werkes des G. Vasari, welches von 1846 an in B'lorenz bei Lemonnier erschien, beziehen darauf ein Schreiben des Gio. de Medici an Bartolomeo Serragli d. d. 27. Mai 1458, in welchem der Herzog von einem Fehler des Fra Filippo spricht, über welchen sie alle herzlich gelacht hatten. Darunter will man die Entführung der Lucrezia verstehen, und die Frucht derselbeiware nun der Maler Filippino Lippi, der Sohn desiCarmeliten Fra Filippo, welcher nach Vasari 1460 geboren wurde. Nur dieser Künstler könnte in seiner Jugend nach den Fresken des Masaccio Studien gemacht haben, und wenn Fra Filippo die durch Lasinids Stiche bekannten Frescobilder al Garinine zu Florenz wirklich gemalt hat, so hätte im Gegentheile Masaccio die Gemälde des Fra Filippo benützt. dWennknunzt wie anzunehärggn, Fragilippo im (Jahre 1412 geboren wur e, so onn eer gegen seine n än e in er Malerei emacht haben. Die dem ersten Zeichen beigefügte gZahl 28 kann und" 1428 bedeuten, da das in Tempera ausgeführte Gemälde mit dem ersten Monogramme im 15. Jahrhundert entstanden ist. Brnlliot I. N0. 2041 gibt es in der Form unsers zweiten Zeichens, und setzt die Jahrzahl 1428 darunter. Das Gemälde mit diesem Zeichen beschreibt er nicht, sondern sagt nur, dass er 1824 ein solches in der Sammlung des Herrn Campe in Leipzig gesehen habe. Diess ist nun wahrscheinlich das Bild, welches der bekannte Kunstfreund G. von Qnandt in Dresden besass. Letzterer machte uns den 5. Februar 1858 Meldung davon, und nach dem im Briefe beigefügten Facsimile hat das Monogramm die Form des obigen Zeichens mit der Zahl 28. G. v. Quandt kaufte das Gemälde von einem Italiener, welcher es für das Werk irgend eines grossen Meisters ausgab, unter welchem unser Berichtgeber so- gleich den Styl der Frescomalereien des Fra Filippo Lippi erkannte. Untenwar damals ein Stück mit Oelfarbe überstrichen, nach der Rei- nigung zeigte sich aber an dieser Stelle das Monogramm. Links unten war in gleicher Weise die Zahl 28 überstrichen. Herr von Quandt fasste die Ueberzeugung, dass das Monogramm und die Jahrzahl ur- sprünglich auf das Temperagemalde geschrieben werden sei, indem