1491. Joseph Oarl Ettlhgef behauptet unter dem Monogramme Qw CE. Bd. I. N0. 2485 eine Stelle, und mit Bezugnahme auf die- selbe bemerken wir daher nur, dass der gegebene Buchstabe auf dem Münchner Bogen N0. 113 sich finde. Er stellt Fischer-Abenteuer nach Ettingeüs Zeichnung vor. Holzschnitt, fol. 1492- Gustav Georg Endner, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu gfu Nürnberg 1754, gest. zu Leipzig 1824. Schüler von Bause, C- hinterliess er eine grosse Anzahl von Blättern, welche aber meistens in Büchern vorkommen. Sie bestehen in historischen Dar- stellungen, Genrebildern, Portraiten 8m, nach Bernhard Rode, Daniel Ghodowiecki u. A. Auf mehreren Blättern, besonders auf Titelkupfern und kleinen Copien nach Chodowiecki, ündet man- obige Bezeichnung. 1493. Johann Beniamin von Ehrenreich, Maler und Radirer, geb. zu Ludwigslust 1739, gest. su Hamburg um 1805. Ein 57750 Mann von wissenschaftlicher Bildung, gründete er seinen Ruf als Zeichner und Lehrer, besonders in Stockholm, wo ihm der Hofrathstitel zu Theil wurde. Er hielt sich auch längere Zeit in Frankfurt auf, und den Rest seiner Jahre verlebte er in Hamburg. Seine Sammlung von Handzeichnungen, Knpferstichen, Gemälden u. s. w. gehörte zu den Sehenswürdigkeiten. Ehrenreich hinterliess auch einige radirte Blätter in Rembrandüs Manier, welche aber grösstentheils unbezeiehnet sind. Die obige Be- zeichnung, aber undeutlich, findet man rechts unten in der Ecke eines Blattes, welches einen auf dem Boden sitzenden Mann vorstellt, wie er mit dem Hunde spielt. Neben ihm stehen zwei andere Männer, welche dem Weibe mit drei Kindern den Weg zu beschreiben scheinen. Am Rande rechts erhebt sich ein Baum. H. 26h, Z. Br. 3518 Z. 1494. Stempel eines Kunstsammlers, welcher im vorigen Jahr- hundert gelebt haben dürfte. Man findet denselben auf Knpferstichen und Zeichnungen. Sie stammen wahrschein- lich aus der Sammlung des Hofrathes Johann Benjamin von Ehrenreich, welcher den vorhergehenden Artikel be- hauptet. 1495. Erhard Altdorüer, Maler und Formschneider, einer der bedeutendsten Meister aus der Zeit von 1512-1550, wird in Schriften über Kunst und Künstler, welche ä i , vor 1856 erschienen, vergebens gesucht, indem sein Name in Vergessenheit gerathen war. Erst in dem bezeichneten Jahre räumte ihm Wiechmann-Kadow im Archiv für die zeichnenden Künste von Dr. Naumann und R. Weigel II. S. 132-134 u. 179 eine Ehren- stelle ein. Noch ausführlicher handelt aber Wiechmanu-Kadow über ihn in seiner interessanten Schrift: Die mecklenburgischen Formsclmeidcr de, 15g Jahrhunderts. Schwerin 1858 . S. 15. Jetzt wissen wir, dass E. Altdoriier Hofmaler des Herzogs Heinrich des Friedfertigen von Mecklenburg war, woher er aber stamme, und in welcher Beziehung er allenfalls mit Albrecht Altdorffer stehe, ist nicht ermittelt. In den herzoglichen Rechnungen kommt er von 1512 1550 vor , im letzten Jahre mit dem Titel eines Baumeisters. Von seinen Gemälden ist nichts erhalten, aus den früherenHolzschnitten von E. Altdorfer er- hellt aber, dass er in der altsächsischen Schule seine Studien gemacht hat. In späteren Arbeiten dieser Art ist der Einfluss des L. Cranach ersichtlich.. Wiechmann-Kadow beschreibt die Holzschnitte in 13 Num- mern , und er sah aus der verschiedenartigen technischen Behandlung,