1027 1028. 405 1027- Daniel V3; den Dyck, Maler und Riadirenzsollhnaeh Brulliot I. o. 520 g. der Trä er (ieses eic ens se n, und ADJICCJIKQÄ: diese Ansieht adopärten alle diejenigen ,y welche den genannten Schriftsteller copirt haben. Vorerst bemerken wir, dass man mit D. van den Dyck noch nicht einmal im Klaren ist. Basan lässt ihn 1651 in Venedig geboren werden, während Bosehini in F rank- reich seine Geburtsstätte sucht. Andere halten ihn für einen Nieder- länder, wozu sie der Klang des Namens zu berechtigen schien. Gewiss ist nur, dass der Künstler in Antwerpen seine Lehrzeit erstanden habe. Er kommt in dem noch vorhandenen handschriftlichen Register: Der Bussen bueck van S. Lucas Gilde. unter dem 25. September 163.4 als freier Meister zum ersteumale vor, und somit scheint der Kühstler 1626 noch ein Knabe gewesen zu seyn. Nach Boschini wurde er 1658 Inspektor der Gallerie des Herzogs von Mantua. Brulliot sagt, dass man verschiedene radirte Blätter von D. van den Dyck finde, welche theils mit dem Monogramme, theils mit dem Namen des Meisters bezeichnet seien. Robert Dumesnil, P. gr. fr. III. p. 16 ü". beschreibt deren fünf, welche aber alle mit dem Namen be- zeichnet sind. Die Buchstaben D D vor dem Namen sind nie in der Weise des gegebenen Monogramms verbunden, und Robert-Dumesnil fand kein Blatt mit demselben. Aber auch Brulliot beschreibt keines, sondern begnügt sich nur mit einer summarischen Angabe. Wir kennen ebenfalls kein Blatt mit dem Monogramme und der Jahrzahl 1626, wenn aber ein solches vorkommt, so ist es nicht von D. van den Dyck. Folgende Blätter fügen wir dem Verzeichnisse bei Robert-Dumesnil bei, obgleich wir nicht glauben, dass es sich um D. van den Dyck handle. 1) Susanna vor ihren Richtern. Sie steht rechts mit gebundenen Armen. Hinter ihr bemerkt man einen Krieger und ein bejahrtes Weib, links drei Richter und die beiden Alten, deren einer das Gesetz- buch hält. H. 5 Z. 5 L. Br. 7 Z. 10 L. Dieses sehr seltene Blatt wird fälschlich dem Sebastian Ricci zu- geschrieben. In grösserem Formate stellte der Künstler die Ueber- raschung der Susanna. im Bade vor, N0. 1. Im zweiten Drucke scheint die Platte der Ueberraschung zur Illustration eines Buches benützt worden zu seyn, da auf der Rückseite Text ist. Robert- Dumesnil weiss davon nichts. 2) Der hl. Sebastian in halber Figur, wie ihm ein Engel Krone und Palme bringt. 8. Vgl. R. Weigel, K. K. N0. 18,091. 3) Diana und Endymion. Letzterer sitzt links mit dem Stabe in der rechten Hand, und stützt schlafend den Kopf auf die linke Hand. Ueber ihm schwebt Diana im halben Monde. Im Grunde links sind einige Baume, und unten nach rechts steht: Dv Dyck in. et fe. Das V steht, wie immer, im ersten D. H. 5 Z. 9 L. Br. 3 Z. 5 L. Jonas Umbach hat dieses seltene Blatt eopirt. 4) Apollo und Daphne. Ein junger Mann mit dem Köcher auf dem Rücken umfasst ein sich sträubendes Mädchen, in halben Figuren. H.4Z.1L. Br.5Z.6L. 5) Eine Hirtin neben dem Hirten, in halben Figuren. Eine Vor- stellung dieser Art erwähnt der RigaPsche Oatalog. R. Weigel, Kunst- katalog No. 19,037, vermuthet, dass das obige, sehr seltene Blatt ge- meint sei. 1028. Rolle Dudot soll nach Brulliot II. N0. 579 durch diese Initialen seinen Namen angedeutet haben. Er war D [Ing- Maler, und blühte um 1659 in Paris. In diesem I0 Jahre malte er für die Cathedrale daselbst den Tod