752 1712 1713. nahm den Meister mit dem Würfel zum Vorbilde. Vielleicht ist dar- unter Balthasar Bes zu verstehen, welcher seine Studien in Italien äiaclgem Er stachflföä nach Rosso Rossi (Maitre Roux) das Urtheil es aris gr. qu. o. Ein anderes Blatt von dem Meister BB stellt eine im Zimmer lesende Sibylle -dar, während ein Kind mit der Fackel leuchtet. Zum äglgißtätäbtdätnte elign tstchönes Studium von Rafael. Bartsch XV. p. 6 i ieses a Im Artikel des Barthel Beham, unter dem hlenogramm BB N0. 1706, haben wir auf ein Blatt mit St. Severin aufmerksam gemacht, lvüelches ebenlfalls mit B B bezeichnet seyn soll, und wohl diesem eister ange ört. "12- Bartolomeo Biscaiiio, Maler und Radirer von Genua, geb. B B o 1632, gest. 1657. Schüler seines Vaters Giovanni B B 1 ; Andrea und des Valerie Castelli, betrat er eine n" e! le- Bahn, auf welcher ihm Beifall zu Theil wurde. Er hinterlicss aber nur wenige Gemälde, da ihn die Pest in der Blütllie dlär Jahre hinraifte. Zahlreieher sind seine schönen und geist- reic en adirungen, deren Bartsch (P. gr. XXI. p. 179) 40 beschreibt. Einige sind uiiliezeichnet, andere tragen den Namen des Verfertigers. Ein Blatt haben wir unter BA" BlSß beschrieben, und unter der Ab- breviatur bisca? F.. und BISCALVS sind Supplenieute zum Peintre- graveur beigefügt. Hier handelt es sich um folgende Blätter. 1) Ein alter Satyr in Mitte des Blattes auf dem Steine sitzend. Er schenkt der links sitzenden Fannin Wein ein. Diese legt das Kind an die Brust, und ein anderes Kind schläft zur Seite. Rechts trägt ein Kind eine Vase. Unten rechts im Rande stehen die Buch- staben BB" links: Daman am. H. 8 Z. 4 L. Br. 6 Z. mit 3 L. am. B. N8. a9. 2) Die hl. Familie. Die hl. Jungfrau hält das Kind auf dem Sehoosse, und der kleine Johannes ist im Begriffe, demselben die Füsse zu küssen. Links steht Joseph in Betrachtung, und neben ihm bemerkt man einen Engel. Rechts im unteren Rande, welcher einige lateinische Verse enthält, steht: Eq. B. B. In. et fe. H. 5 Z. 3 L. Br. 2 Z. 4 L. Dieses Blatt wird im Catalog Malaspina II. p. 333 er- wähnt. Der Verfasser glaubt, es dem Biscaindzuschreiben zu müssen. Der Künstler muss daher die Platte in seiner letzten Zeit radirt haben, vielleicht kurz vor seinem Tode, ohne die Vollendung geben zu kennen. Die Vorstellung ist nur skizzirt. Man weiss indessen nicht, dass Bis- caino Mitglied eines Ordens war. Der Verfertiger dieses Blattes nennt sich aber Ritter (Eques). Münzmeister und Medailleure, welche Münzen mit den Ini- B B tialen B. B. bezeichneten. Diese Buchstaben können aber auch B'B die Münzstätte andeuten, wie z. B. Brabant. Eng aneinander gestellt, beziehen sie sich auf die Münze in Strassburg. Ehe- dem waren in Frankreich 3_O Städte privilegirt, im Jahre 1789 erfreu- ten sich aber deren nur 17 dieses Vorrechtes. Strassburg erhielt es 1697. Benedikt Baood, Münzmeister zu Borgo in Savoyen, 1523- 1528. Battista Barbara, Rector und Provisor der Münze in Cattaro, 1546 1548. Barthel Bechstein, Münzmeister in Stolberg v_on 1619-1620, in Rudolstadt 1621, in Iclitershausen 1622, und wieder in Rudolstadt 1622 1625. Brissart-Binet, Graveur in Reims,_ fertigte mehrere Denkmünzen auf die Zustände im Jahre 1848. Sie sind mit B. B. bezeichnet.