1603 1604. 707 Schrottblätter sind nicht einmal in doppelten Eizemplaren vorhanden. Auch im k. Cabinet zu München wiederholen sich nur sehr wenige Vorstellungen. Die Kunde von deinB1atte mit dem gegebenen Zeichen verdanken wir Herrn Harzen. 1603. Thomas Burgkmair, oder Jörg _Prew (Brew)? DGTHBIICD- stabe b in (EGSEEkFOTIIlIVIÜDÖiEt sichlalnf ejneäfälifäääleKän der k. Pina ot e zu ünc ien, we c es in taloge der Schleissheimer Gallerie dem Hans Burgkmair zu- geschrieben wird. Dieses F. hohe und 3 F. 9 Z. breite A A Bild stellt den Sieg des Scipio über das Heer des Hannibal bei Zama vor, und hat mit den Werken des H. Burgkmair nur so viel Aehnlichkeit, als irgend ein Werk des Thomas Burgkmair mit den Erzeugnissen der alten Augsburger Schule. Thonäts ist der Vater des Hans Burgkmair, und hatte auf die frühere Kunstric tiäng des Sohnes Einfluss, bis letzterer sichimmer mehr in die Kunstweise es A. Dürer fügte. Von Hans WBurgkmair kann die Schlacht von Zamabvlß weniger herrühren, als von lhomas Bnrgkmair, welcher 102"?! in Augxs urig starb. Uebrigens bemerkt man auf dem genannten Gemalde auc noc, ein Täfelcheii mit dem Namän: J OIMÄM PEtElg. Inplihvoäwllflilnckelmaläin s ler-Lexicon wir einem a er eor eine ar- gtfelliirdggidis der römischen Geschichte zugesclilrieben, ohne Angabe des Standortes, welcher damals in Schleissheiin war. Der Catalog von J. N. von Weizenfelcll (ld775) cSCgllii-Zllll? äämläzlä] den llagilen gerade sät; klmann. n em aao e r a erie in unc en wnr dvliZrVZdlfcJdrg Prew nicht mehr Rüäksicht genommen," da_ man keinen Künstler dieses Namens kannte. Das Bild war ursprünglich fur einen bayerischen Herzog bestimmt, vermuthlich fur Wilhelm lVÄ, welcher aber das Gemälde in Jungen Jahren erworben haben musste, da.er 1493 geboren wurde, und das Werk vielleicht vor lälä entstanden ist. Ueber dem herzoglicli bayerischen Wappen stehen namlich die Buen- staben H. W., welche, wenn nicht Herzog Wilhelm, so doch Herzog Wo ganglfd Qiifsdiiil: udiiggmlduliädd? wurde mit Unrecht aus der Reihe der l. alten Künstler gestrichen. _Im Augustiner Chorherrenstiite zuHerzogen- burg im österreichischen Viertel ober dem Wienerwalde ist namlich eiä auf zwei Seiten bemaltes Bild auf Holz, welches die Geburt Christi un die Dornenkrönung vorstellt. _Am Unterkleide der Martia steht: Jeorg Prew von Aue. 1501, und es ist wohl kein Zweifel, dass dadurch der Künstler angezeigt ist. Das Chorherrenstift bewahrt noch mehrere an- dere alte Gemälde, welche der kunstliebende Propst Georg Eissner von 1484-1513 fertigen liess. Dass unter Jerg Prew von Aue dieser Propst zu verstehen sei, ist nicht zu denken, und am allerwenigsten weicht ihm der J org Prew auf dem Schlachtbilde mit dem bayerischen Wappen in der Pinakothgk zä Müncläen. Z h h ht klnrt wenn wir Damit ist a er as gege eiie eic en noc nie er ß 7 nicht annehmen dürfen, dass der Künstler mit derprthographie SGIIläS Namens wechselte, was indessen in früherer Zeit hauüg vorkommt r könnte Brew und Prew geschrieben haben. Ein umgekehrteßd? Yeä; muthen wir nicht, obgleich auch Eigenheiten solcher Art geäa- e m6 zu den Ausnahmen gehören. Auch denken wir nicht an_ .en unten erwähnten Jörg Brue, den Zeitgenossen des Hans Buigkmair 1103 Der Träger dieses Zeichens 1604 Jörg BrgdliöigddlerJdsbgrgeliitsclien Maler-schule an. Man findet es auf einem 1 F. 8 Z. hohen, und lF. 3Z. breiten 4 42 Bilde in der k. k. Ambraser Sammlung zuWien. Es 4 stellt die sitzende Maria mit dem Kinde auf dem