622 AVE. 1447. steines bewirkt zu seyn scheint. Die Luft über der mittleren Wolke ist leer, u. die Einfassung an der linken oberen Ecke nicht zusammen gezogen. II. Oben in der Mitte sieht man horizontal gestochene Wolken, die bis zu der von Everdingen selbst angebrachten Wolke herabgehen. Die Linien der Einfassung sind rechts oben zusammen gezogen. 64) Die Wassermühle am Fusse eines Berges. Ohne Zeichen. I. Die Luft ist weiss, sowie das Dach der Mühle, und die Bretter, aus welchen es besteht, sind nur in Umrissen angegeben. II. Hier und da bemerkt man in der Luft gestochene Strichlagen von fremder Hand. Das Mühldach ist grösstentheils mit abwärts lau- fenden Strichen überarbeitet. Auch Grabstichelretouchen bemerkt man. 65) Die Tonnen und Bretter am Ufer des Flusses, A. V.E. I. Aetzdruck. Die rechte Hälfte oberhalb des sich aufthürmenden Theils einer Wolke, und über den rechts befindlichen Bänmen ist leer. Die Einfassungslinieil sind an den Ecken noch nicht zusammen gezogen. II. Im früher leeren Theile der Luft sind Wolken durch horizon- tale Strichlagen gebildet. Rechts im Schilfe des jenseitigen Ufers, in dem dort stehenden Weidenbaume, in dem Baume, welcher sich in der Mitte über den Fluss biegt, in dem links vorn befindlichen Hause sind auffallende Retouchen. Die Einfassungslinien wurden geschlossen. 66) Der Nachen unter dem ausgehöhlten Felsen, A. V.E. I. In der Luft gehen leichte Schrafiirungen bis zu dem Fichten- baumchen hin, und bei diesem ist eine Wolke angedeutet. Die Ein- fassungslinien sind zart, nicht dunkler als die Radirarbeit daneben. II. In der ganzen Ausdehnung der Luft sind Wolken einradirt, aber ohne alle Schattirung gelassen. Der Raum über ihnen ist mit Linien ausgefüllt. Die Einfassungslinien sind verstärkt und schwarz, die Felsen haben in den Schatten viele Retouchen, welche mit den übrigen schwach geätzten Theilen in grellem Contraste stehen. 68) Die vier im Wasser stehenden Fichten, A. V. E. I. Am Firmamente ist nur ein kleines Luftfleckchen, und die Platte mit einem ziemlich dunklen Tuschton überzogen, welcher eingeschliffen zu seyn scheint. Eine Menge kleiner Punkte lassen auf ein Durch- ätzen des Grundes sehliessen. II. Der Tuschton ist verschwunden, und die Punkte zeigen sich nur wenig. Das Blau der Luft über den Wolken ist von fremder Hand eingestochen. Im linken Vordergrunde, und in dem daselbst stehenden Baume bemerkt man die Anwendung des Grabstichels, aber in symme- trischen Strichlagen. 69) Der Bauer zu Pferd, A. V. E. I. Bei der linken oberen Ecke reicht die Luft nicht bis an die Ein- fassungslinien, wenn diese vollständig gezogen wären. Die obere Linie zieht sich über der leeren Luftstelle nur sehr schwach hin, die senk- rechte linke Einfassung ist aber nur um drei Linien zu kurz. Bei der eintönigen Aetzung war eine Nachhülfe mit dem Stiche] nöthig. Man bemerkt diese am Felsen, auf welchem gegen rechts oben die Hütte steht. II. Die linke obere Ecke ist mit Linien ausgefüllt, und die Ein- fassung vollständig. Auch bemerkt man unmalerische Retouchen. 70) Die drei Reisenden am Fusse des grossen Felsens, A. V.E. I. Mit leichten Einfassungslinien, welche rechts oben nicht ge- schlossen sind. Ohne Luft vom grossen Felsen nach rechts in der Mitte. Nur rechts oben ist die Luft mit horizontalen Linien angedeutet. II. Die Luftstreifen oben in der Mitte, und die Wolke rechts sind schwach. Der Felsen, an welchem man die Fignrengruppe bemerkt, ist mit Strichen bedeckt, welche im ersten Drucke fehlen. Links oben ist das Blau angedeutet, in I. nicht.