260. 111 64) Vignette mit Arabesken, und wie sich ein weiblicher Triton gegen die priapischen Zumuthungen eines männlichen wehrt. Oben das Monogramin und die Jahrzahl 15529. Sehr seltenes Blättchen, qu. 1.2. 65)I Vignette nät Mars und Venus in läischenfl mit Laubwerk ver- ziert. n ttley's ollection of prints p. 2 erwä nt. 66) Vignette mit Laubwerk, aus welchem rechts und links zwei grosse, Frazen bildende Blätter, hervorgehen. In der Mitte oben das Zeichen. H. 1 Z. V2 L. Br. 2 Z. 11 L. 250. Unbekannter deutscher Kupferstecher, welcher um 1562 5-61 tliätig war, und nicht mit Aldegrever ver- wechselt werden darf, da er einer ganz anderen LE- H Richtung angehört. Bartsch P. gr. IX. p. 484 C C G nahm das Zgiclien irrig für AG, und in seiner ' l hionogrammentafel könnte man auch eher auf F6 diese Buchstaben rathen, als auf AC. Einige 3- Schriftsteller, welche den Buchstaben I) richtig auffasstcn, veriielen desswegen auf den sogenannten Alaert Claas, allein die Blätter mit diesem Zeichen haben mit jenen des genannten Meisters nur oberflächliche Aehnlichkeit, A. Claas, unser Allarcl _Claaszen, welcher den vorhergehenden Artikel behauptet, war 1562 nicht mehr am Leben, da das jüngste Datum auf seinen Blättern 1555 ist. Bartsch l. c_. beschreibt 9 Blätter von der Hand dieses Meisters, und gibt das dritte und vierte der obigen Zeichen. Die beiden ersten sind nach den Originalen neu gezeichnet und man wird kaum ver- sucht werden, AG statt AC zu lesen. , 1) Der Kopf des Gott Vaters mit der päpstlichen Tiara, aus A.Dü- rer's grossem Blatte der hl. Dreifaltigkeit B. N0. 112 H. N0. 1646. Rechts sieht man noch einen kleinen Tlieil des Kopfes Christi, und oben im leeren Hintergrunds ist das zweite Zeichen. H. 2 Z. 10 L. Br. 1 Z. 10 LBH- Diese schöne und seltene Copie kennen Bartsch und Heller nic t. 2) [B. 1.] Der Traum des Jakob von der Himmelsleiter. Der Pa- triarch schläft im Vorgrunde mit dem Wandersacke unter dem Kopfe, und 1m Mittelgrunde steigen Engel die Leiter hinan. Rechts vom Kopfe des Jakob steht das Zäichen (äine Jahrzahl in halber Hohe des Felsens. 3) Die hl. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Arme, Büste nach links. Letzteres legt beide Hände auf den Busen der Mutter, welche eine Krone trägt, und von Flammen umgeben ist. Die Büste ruht auf dem Halbmonde, in welchen sich ein phantastischer Dämon mit dem Apfel im Munde verschlingt. Rechts unten ist das Zeichen ohne Jahr- zahl. H. 5 Z. 91L. Blr. 4 2 L. lDieses seltene Blatt wird im Pariser Museum (Gm A aert 'laas zugesc rieben. 4) Die hl. Jungfrau mit dem Kinde, halbe Figur enface. Sie reicht ihm mit der Rechten die Brust, und oben halten zwei Engel eine Krone über ihrem Haupte. Ohne Zeichen. H. 5 Z. 10 L. Br. 3 Z. 11 L.- Diescs Blatt, welches Bartsch-X. p. 126 erwähnt, scheint von demselben Meister zu seyn, welcher das obige gestochen hat. 5) Die hl. Gertrauil, Aebtissin von Nivelle, mit einem Papierstreifen, auf welchem Mäuse abgebildet sind. Links oben das Zeichen. H. 2 Z. 7L. Br.1Z.9L. 6-12) [B. 2-9] Der Todtentanz, nach Bartsch gne Fiälge von 7, nach Brulliot 8 Blättern von 1562. H. 3 Z. 3 L. r. 2 5 L. Früher wollte man diese Blätter dem H. Aldegrever zuschreiben, F. äJouce, Dance of Death. Loiäiog 1183i p. 160, zählt aber mit Recht en Monogrammisten zu den n e ann eii.