Initialen. lüftet. In der Mitte oben steht das Wort bosche und das erste Zeichen. Die oberen Ecken sind mit Laubwerk ausgefüllt. H. 9 Z. 8 L. Br. 6 Z. 11 L. 2) Das lezte Gericht. In der Mitte oben sitzt der Heiland auf dem Regenbogen, und stützt die F üsse auf die Weltkugel. In der Rechten halt er die Palme, und neben seiner Linken schwebt das Schwert. Links in der Ferne führen Engel auf steilem Pfade die Auserwählten in den Himmel, noch aber kämpft ein Teufel mit dem Engel um die Seele eines Erweckten. Ueber dem Berge schweben zwei Engel mit Posaunen, und auf der sie umgebenden Bandrolle steht: Hcc es! dies qucm fecit Dominus. Rechts gegen den Grund zu ist die Burg der Hölle, wo phan- tastische Teufelsgcstalten die Verdammten hineinziehen. Oben posaunen zwei andere Engel, und auf der Bandrolle steht: Surgile mortui. Venile ad iudicium. Den Vorgrund nehmen zahlreiche Teufelsgestalten, phan- tastische Thiere und menschliche Ungeheuer ein. In der Mitte oben nach links steht: bosche und das Zeichen, wie oben Nr. l. H. 9 Z. Br. 13 Z. 2L. Wcigel kennt, wie oben erwähnt, einen äusserst seltenen und kostbaren ersten Abdruck vor der Ueberarbeitung am Himmel rechts. Er stammt aus Durand's Sammlung. 3) Ein König zu Pferde mit ritterlichem Gefolge vor einer gothi- sehen Kapelle. Von dem Balcon herab spricht ein Engel zu ihm, und am Eingange der Capelle stehen vier Männer, welche in Ehrfurcht einen Greis mit entblösstem Haupte betrachten. Dieser geht in das Gebäude, mit einem ornamentirten Stabe in beiden Händen. In der Mitte oben steht das Wort bosche und das erste Zeichen. H. 9Z. 8L. Br. 6Z. 11 L. 4) Der Elephant mit einem Gebäude auf dem Rücken, in welchem Soldaten auf verschiedenen Seiten gegen angreifende Rotten kämpfen. In der Mitte vorn sitzt ein Soldat auf dem Ochsen, und ein anderer auf einem Löwen. Die Figuren sind alle sehr schlecht gezeichnet, wie man von J. Bos nicht erwarten sollte. Oben gegen rechts ist das erste Zeichen und der Name HAMEEL. An der Decke eines Thieres, auf welchem links vorn ein Bewaifneter sitzt, ist dieser Name wiederholt. Oben über der Fahne auf dem Schlosse, welches der Elephant trägt, steht: bosche. H. 7 Z. 4 L. Br. 12 Z. 5) Die Abbildung eines Reliquienkasteus oder Sacramenthausehens im gothischen Style mit Laubwerk verziert, ohne Figuren. Auf der Bandrolle des Fnssgestelles steht: Deut est es substancia patris anto seculo genitus et homo er substancia matris in seculo natus. Links unten am gothischen Pilaster: Non dcsino. rechts: hameel. Oben ist der ganze Name des Alaert du Hameel mit dem zweiten Zeichen, und gegen unten liest man: shertoghenbosche. Das erste Monogramm steht ganz unten an der Basis des Reliquariums. Die Abbildung desselben besteht in drei Blättern, welche übereinander gelegt werden müssen, so dass das Ganze eine Höhe von c. 40 Z. hat. Das untere Blatt ist 16 Z., das mittlere 12 Z. 3 L., und das obere mit der Spitze 12 Z. 3 L. hoch. Untere Breite 7 Z. 6 L., mittlere 7 Z. 6 L., obere 5 Z. 8 L. An der Basis ist das untere Blatt 9 Z. 6 L. breit, und zieht sich nach oben ein. 6) Zeichnung zu einem anderengothischen Saeramenthauschen, wie sie von Goldschmieden gefertiget wurden. Rechts oben ist ein Theil desselben im Profil gegeben, und gegenüber steht der Name HAMEEL mit dem zweiten Zeichen. Die Form des Blattes ist das Hexagon, von einer Ecke zur anderen gemessen 14 Z. 2 L. hoch. Untere Br. 4 Z. 8 L., obere 3 Z. 4 L. Anhang zum Peintre graveur. 7) Der Apostel Petrus stehend auf einem Säulenknauf mit Laub- werk. Er ist en face in den faltenreicheu Mantel gehüllt, welcher die