in Italien. 483 derentwmrf, welcher noch etwas an die Manier des Perugino erinnert. Zur Seite links ist noch die halbe Figur des kleinen Johannes in Rothstein gezeichnet, von der es aber ungewiss ist, 0b sie von fremder Hand überarbeitet oder hinzugefügt wurde. Auf der Rück- seite des Blattes ist noch ein Madonnenkopf sorgfältig mit der Feder gezeichnet. Er hat einige Ähnlichkeit mit dem der Madonna del Granduca. 118. Eine sitzende heilige Jungfrau, welche das Christkind auf dem Schoos hält. Von der Seite rechts kommt der kleine Johannes, ein Lamm bringend, das er mit beiden Ärmchen umfasst und wonach auch das Christkind hinreicht. Schöner, leichter Federentwurf in RafaePs Florentiner Behandlungsweise. 119. Maria von vorn gesehen, mit dem sich ihr zu- wendenden Jesuskinde auf dem Schoos. Flüchtiger Ent- wurf mit der Feder. 120. Madonnen und Kinder, leicht mit der Feder skiz- zirt. Einer dieser Entwürfe hat Ähnlichkeit mit der Madonna Bridgewater, indessen sind die Beine des Kindes anders gewendet. Auf der Rückseite des Blattes ist noch der Entwurf zu einer weiblichen Fi- gur, ähnlich der Venus von Medicis. Siehe N. 133. 121. Madonna del Pesce. Leichter Entwurf in Roth- stein nach Modellen, um die Gruppirung und Bewe- gung der Figuren richtig anzugeben. Die Maria ist nach einer Frau aus dem gemeinen Volke mit einem weissen Tuch über dem Kopf entworfen, zum Christ. kind nur die Stelle angedeutet. Diese Zeichnung, wel- che nur wenig von Rafaefs geistreicher Art und Weise zeigt, ist jedenfalls zu mangelhaft, als (1355 Marc An- ton den Stich nach derselben hätte fertigen können, wie in den "Italienischen Forschungen" III S. 127 als wahrscheinlich angegeben wird. In dem Nachlass Law- rence ist eine Zeichnung dieser Composition in Bi- ster ausgeführt, aber kein Original. 122. Maria auf der Erde sitzend, im Profil gesehen, 31 4'