im Zimmer des Heliodor. 153 tra Stantia per Sua Santitä a dipignere, che Inontara 1200 Ducati d'oro." Schon Mengs in seinen MMemorie S111 Correggio" berichtet: „Raii'aell0 da Urbino ebbe per le in- signi opere delle camere Vaticane 1290 Scudi d'oro per das- cuna Stanze." Am 1. August 1514 erhielt er als Rest für das neue Zimmer eine Zahlung von IOO Ducaten. Dieses ergibt sich aus dem vom Cardinal von S. Maria in Portico (B. da Bibiena) geführten Buch: Entrata e ilscita di tutti li danari per la rev. fabbrica di S. Pietro etc., von wel-. chem Alexander VII durch C. A. Dondini, Secretair der Baustätte, eine Abschrift machen liess, welche sich in der Bibliothek Chigi befindet und H. II. 22 geieichnet ist. Siehe Pungileoni Elogio stor. di Raf. Santi p. 162. Die ganze Decke ist gestochen von Franc. Aquila für seine Picturae etc. grosses Blatt. lOl. Gott erscheint dem Noa. Deckenbild. Der ewige Vater schwebt auf zwei Engelknaben daher und scheint dem zur Erde in tiefer Verehrung niederge- knieteil Noa einen Befehl zu ertheilen, vielleicht in Bezug auf die Sündlluth. Noa hat einen Knaben bei sich, zwei andere sind bei der Mutter, die in der Thür des Hauses steht und den jüngsten im Arm hält. Diese Darstellung wird seit Vasari öfters auch die Verheissung einer grossen Nachkommenschaft an Abraham genannt, oder, wie Mon- tagnani will, der Ausgang Noafs aus der Arche. Allein keine der letztern Angaben genügt, da die drei Knaben eben so wenig auf Ismael und Isaac passen, als auf die drei erwachsenen Söhne Noa's, die beim Ausgang aus der Arche schon verheirathet waren. Ich kann keine andere Schriftstelle finden welche unserer lärsäellung äntspreche, als etwa folgende: „Noa aber fand na ß vor em Herrn und zeugte drei Söhne: Sem, Harn und Japhet," die Stammväter der ganzen nachsüxldliuthlichen Menschheit. Die Farben der Frescomalerei sind leider durch eine feh- lerhafte Mischung des Bewurfs, gleich den anllßrll der Decke, sehr verblasst. Siehe I S. 193.