3I0 Narzissen, gelbe und blaue Blumen. Ueber der weiblichen Figur leuchtend hellgelbe Blumen, deren Brillanz durch einige hellblaue noch verstärkt ist. Die Nymphe erhält dadurch eine Wunderschöne, kühle, gedämpfte Erscheinung, die doch dabei etwas Kristalliges, Durchsichtiges hat, während die Knaben oben ein helleres, sonniges Licht erhalten. Ein rosa blühender Baum rechts oben auf der Wiese verbindet den unteren und oberen Teil des Bildes. Ob blühender Pfirsich- oder Mandelbaum, sei von fern nicht erkennbar; höchstens daran, dal's der Piirsichbaum meist kleiner, der Mandelbaum gröfser ist. 17. März 69. Wiesenquelle. Neben der Quellnymphe hat Böcklin viele grüne Töne, oben kaltgrün, unten gelbgrün, ange- bracht; alle Töne jedoch in der jetzigen Skala im Ver- hältnis noch ziemlich grau. Hinter dem Oberkörper und rechts vom Torso malte er recht warm violette Tiefen, um der Figur wieder Licht zu geben. Ebenso neben der Figur und dem Kopf des dicken Pan graugrüne Töne, um ihn bei geringen Mitteln recht rot erscheinen zu lassen. Neben dem grünlichgelbgrauen, jungen Pan hat er aber violettgraue und blaugraue Töne als Flecke auf dem Fels- stück angebracht, die ihm das Gelbe des Körpers heben und den grofsen Unterschied der kaltgrünlichen Halbtöne (grüner Kobalt auf den gelblichen Leinwandgrund lasiert) und des gelblichen Lichtes (fast die reine Leinwand) zu einem Gesamtton zusammenwerfen. Die Anlage ist bei diesem Panisken und den Kindern so dünn, dafs im Licht