255 Wenn mein Zuviel tilgt, ausfüllt was mir fehlt E111" DIitleid. WVelche Busse meinem blinden, Hoehmütlfgen Wahne Wäfs, wenn IhrÄs verschmähet. Weil minder unwerth, hohe Frau, zuweilen Ich sein mächt" Eurer unbegrenzten Güte Brannt" anfangs mein zu schwacher Geist and Durch irgend ein Verdienst ihr vorzueilen. gliihte, Allein, gewahrend dann, dass zu so steilem Ziel nimmer eigner WVerth die Bahn mir biete, Gab so verwegnen Wunsch auf mein Gemiithe Und Irren selbst muss nun vum Wahn mich hoilen Ich seh wohl wie, wer meint, dass aufzuwiegen, Mit meinem schwach hinfälfgem Werke sei Der Gottesthau von Euren Gnadengütern, Irrt. Denn Kann Geisteskraft, Kunst, Kühnheit unterliegen nicht 1nit tausend WVerken einzig neu Erdexltugend HimmelsgaH erwiedern. Bald auf den rechten Fuss, bald auf den linken Tret" ich abwechselnd zwischen Sünd" 11m1 Tugend; Nach meinem Heile suchend Zagt. (las verworrne Herz und quält mich matt, Wie wem, die Sterne sinken,