186 Würde, er ihm eine broncene Reiters tatue auf dem Platze der Signoren auf seine Kosten errichten wolle l" Gaye, II. 296. MICHEL ANGELO 3.11 SEBASTIANO DEL PIOMBO. Rom [Ende 1531 oder Anfzmg Mein lieber Sebastiano! Ich mache Euch zu viel Mühe, aber tragt es in Frieden und denkt, dass es für Euch ruhm- voller sein wircl, Todte zu erwecken, als l-Piguren zu machen, die da lebendig erscheinen. Was Jas Grabmal des Papstes Julius betrifft, so habe ich, wie Ihr mir schreibt, äfter daran gedacht, und es scheint mir, als ob es zwei Wege gäbe, rlen eingegangenen Verpüjchtungen nachzukommen; entweder näm- lich es selbst auszufüluen, oder jenen äas Geld zurückzu- geben, rlamit sie es auf ihre eigene Hand herstellen; 11m1 von diesen beiden Wegen kann nur der eingeschlagen werden, der die Grenehmigung des Papstes erhalten wird. ISIeiner Ansicht nach würde es nun dem Papste nicht genehm sein, dass ich es machte, indem ich mich dann mit seinen Aufträgen nicht beschäftigeu kännte. S0 also würde man jene ich meine die von Papst Julius über diese Angele- genheit gesetzt sind zu überreden haben, das Geld zu nelnnen und das Grabmal auf ihre eigene Hand herzustel- len. Ich würde dia Zeichnungen und Modelle und was sie sonst wollten, dazu geben. Und mit dan Marmorbläcken, die schon dazu bearbeitet sind uncl mit Hinzufügung von 2000 Du- katen glaube ich, würde man ein schünes Grabmal maehen künnen und dann sind hier auch jimgere Männer, die es bes- ser als ich machen würden. Sollte diese letzte Auskunft dass ich ihnen nänüieh