alles im Gehehnen gemacht und. hingeschaHt worden ist und so schlugen sie eine Brücke über den besagten Fluss, iiber welche ungefähr gegen viertausend Mann zu Fuss 11m1 zu Pferde rückten und die vier Bollwerke mit sich au? das an- dere Ufer des lfwlusses führten. Naehdem der Herzog von Mailand die vorbesagten Dinge vernmmnen, verordnete er sogleich, dass eine Fähre au eine Galeone befestigt werde, welche erstere man dann anzündete und bis zu der Brüeke gehen liess. Dort wurde sie von der Galeorme festgehalten, so dass das Feuer der Fähre alles in Gluth setzte und die besagte Brücke ganz in Flammen auf- ging. Darauf erfolgte denn, dass jene Truppen des Herzogs, die schon auf den gegebenen Befehl bereit standen, die Feinde angrifen, so dass elle diejelügen, welche auf die andere Seite des Flusses gegangen waren, theils gefangen, theils getüdtet wurden. Und se wurden aueh die vier Bollwerke genommen, und die vier Brüeken verbrannten ganz und gar, und die iibrigen Truppen der Venezianer gingen ihrer Wege und kehrten zurüek. Darauf begab es sich denn, dass noch mehr Galeonen des Herzd-gs "auf dem P0 anlangten und sieh in's Mantuanisehe begaben und grossen Schaden in jener Gegend angeriehtet haben, indem sie zerstiirten und verbrannten, was ihnen nur irgend müglieh war. Und überdies erzählt man sieh hier, dass am Sonntag der Oelzweige der Doge von Genua nach der Kirche S. Do- menieo gegangen sei, um mit seinem Gefolge den Oelzweig zu holen, und dass Messer Batiste, di Campofregoso, sein Bruder, auf den Marktplatz gelaufen sei und gerufen habe: ,,es lebe der Herzog von Mailand und die Freiheit von Genua!" und der Doge sei in seinem Palaste geblieben und Messer Batiste sei seine Sache gelungelf), des Volk von Genun. unter den XVaHen und der Feldluruptrnann Nieeolb Pieino in das Land eingerüekt, und man sagt, er habe schon zwei C0521 S llil.