enthalten, die man in einiger Erweiterung im 9. Abschnitte dieser Schrift wiederfinden Wird. An den hauptsächlich zwar histori- schen, doch in das Aesthetische mit hineinspielenden, Streitfragen über die beiden Exemplare der schlechthin sogenannten Holbeixf- sehen Madonna habe ich mich in der Abhandlung nDBP Streit über die beiden Madonnen von Holbeina im Grenzb. 4870. ll, in dem Schriftchen nUeber die Aechtheitsfrage der Holbeinkchen Madonnaa (Lpz. Br. u. H. 4874), und einigen Abhandlungen in WeigePs Arcb. (4866 bis 4869) betbeiligt. Ein öffentliches ästhetisches Experiment mit dem Vergleiche dieser Exemplare ist von mir bei Gelegenheit der Holbeinausstellung im J. 4874 angestellt, worüber in der kleinen Schrift nBericht über das aufder Dresdener Holbein- Ausstellung ausgelegte Albuma (Lpz. Br. u. H. 4872) berichtet ist. ü) Endlich habe ich in verschiedenen Jahren Vorträge im Leipziger Kunstverein über einzelne ästhetische Fragen und an der Universität über allgemeine Aesthetik gehalten. i") In mehrfachen öffentlichen Beurtheilungen obigen Experiments ist, in geradem Widerspruch mit dessen erklärter Absicht, theils durch Unachtsam- keit der Beurtheiler, theils weil einer dem andern nachgeschrieben, das Ex- periment vielmehr auf die Aechtheitsfrage als auf die ästhetische Frage be- zogen werden, wogegen ich hier gelegentlich nochmals Verwahrung einlege, da jene Beurlheilungen ganz geeignet sind, meine eigene Urtheilsfähigkeit in Frage zu stellen , und verbreiteter sein dürften als obiges, in der That wenig bekannt gewordenes, Schriftchen, welches den Sachverhalt des Experimentes darlegt.