O b G In i a l i 6 Ven ediger Schu Diese Schule brauchte von keinem Andern beschrieben zu wer.- den, hätte Antonio Zanetti in seinem trelilichen Werke Pittura veneziana die Künstler dieses Staates etyvas mehr berücksichtigt, statt nur von denen zu sprechen, welche in Ve- nedig für Kirchen, oder andere öffentliche Oerter gemalt haben. Dessungeachtet hat er seinem Nachfolger, der den Gegenstand weiter verfolgen Will, nicht ivenig vorgearbeitet, indem er auf lübliche Weise die Zeiträume abgetheilt, die Style beschrieben, die Verdienste vieler Maler gewürdigt und so gezeigt hat, wel- cher Zeit ein jeder angehörguwelchen Rang er einnimmt. Die von ihm nicht Genannten können nun leicht zu einer, oder der andern von ihm bezeichneten Gruppe gereiht, und die ganze Geschichte nach seinem Plane vervollständigt werden. Diese übrigen aber lernt man aus den Nachrichten kennen, welche zuerst Vasari, nachher aber ausführlicher Ridolfi in den Vite defpittori veneti z), Boschini in den Jlliniere della pit- turlz, der Carta del navegar pittoresco und andern Schriften über den gesammten venediger Staat: gesammelt haben. Möge 1) Der vollständige Titel ist: Della pillura venezfana e delle opere pubbliclze ddveneziani nmestri libr-i F. Venez. 1771. 8, Q. 2) Der richtige Titel dieses Buches ist: Le muraviglie delParte, overa lc vile degfillzzstri pillvri veneti, e dello slala ecc. descritte (lal Cuvahfer Carln Ridalfi. In Venezia 1643-. Die folgenden beiden Bücher, die wir nicht zur Hand haben, hat Znn etti benutzt und wir ergänzen hier die Titel nach seiner Vorrede in der pitlum veneziana: Le rieche miniere della pittura veneziana 1664 erste, imd 1674 zweite vermehrte Auflage in 12. durch Boschini. La Crzrla de! navegar piuoresco ist ein Gedicht in vierreimigen Zeilen in venezianischer Sprache gedrückt. 1660. 4. Auch ist zu empfehlen: Descrizione delle pubblülze pitture di Ve- vzrzizz. Venezia 1733, 8., welches sich schon zu Zanettis Zei- ten selten machte. Q. ll. Bd. A