617 und holdesten Werke des Meisters, das ausserdem durch kraftvolles, weich abgetöntes Kolorit hervorragt. Etwas früher vielleicht ist das merkwürdige Bild im Belvedere zu AWien, welches einen reich ge- kleideten vornehmen Mann vor der h. Justina knieend darstellt. (Fig.135.) M oroth Dieses edle in feinem Ton durchgeführte Bild erhält durch den Gegen- satz der grossartig jungfräulichen Gestalt mit der energischen, innig bewegten Figur des knieenden Verehrers das Gepräge vornehmen Adels und schlichter Anmuth. Von ähnlicher Behandlung ist die eben- falls in feinem Silberton durchgeführte allegorische Figur des Glaubens in der Ermitage zu Petersburg, sodann die grossartige Gestalt der