Das hohe Mittelalter. Die Miniaturmalerei. 237 aber ein Schnellmaler, die Handwerksmäfsigkeit, die feit Mitte des I3. jahr- hunderts in der deutfchen Miniaturmalerei einrifs, iü fchon bei ihm ausge- fprochen. Er war (ich deffen felbft bewufst, entfchuldigte {ich in Verfen und führte als Milderungsgrund an, dafs er Alles allein gemacht und keinen Lohn bekommen 1). Noch immer war die Miniaturmalerei wefentlich eine klöfierliche Technik Schreiber ebenfo wie die Schreibkunft, an Welche fle fich anfchlofs, aber bei der gröfseren munlÄI-"ndäno, wXWT M [Pk {ä MN S; I man a, e - y 54m. . {ß 13 ß] . k Ü1HAI s I A. .173 {N Z M 0., Schreiber und Illuminator. einer Handfchrift Aus zu Prag. Ausbildung der Malerei konnte diefe nicht mehr, wie früher, eine Arbeit Schreibers felbfi fein, fondern es trat jetzt in der Regel eine Theilung des der Supplicat hic si quid minus apte forte rescripsit, Huic ignoscatur super hoc veniamque precatur, Namque laboravit solus foliumque patravit, Et qua dignus erat scribens mercede carebat.