274 Deutsche Gothik. E a Formen ausgeführte Bau hat . , die hier sehr häulige An- "T76 Ff l l ß ' X4 ordnung, dass die Seiten- q ächiife 7,3311 niedriger, abär oc 1 so oc 1 ge 1a en sin , s"; "FIQg -y dass die Oberlichter klein l und wie abgeschnitten er- wißt [l l All sclneinen, eineForm, welche ' "i! ' l im ührirreil Deutschland nur f) l igmi". l l sporadisch und meistens an Alm I Klosterkirchen vorkommt. ä pgjäiggfglggäw ' Wirkliche Hallenkircheil IH i w- ü l 1' blieben selbst in dieser Ge- Dom zu Mm" gend selten; nur die Klo- sterkirche zu Cleve und die vielleicht erst nach dem Ablaufe dieser Epoche entstandene Stiftskirche zu Calcar sind als SOlChe zu nennen. Noch Weniger konnte man sich in den südlicheren Rheinlanden dazu entschliessen, so dass die beiden dieser Epoche angehörigen Beispiele St. Thomas in Strasburg (1313- 1330) und St. Stephan in Mainz (1317) ganz vereinzelt da- stehen. Beide sind von edler Ausführung, mit schlanken, Wohl- gegliederten Rundpfeilern und guten Maasswerkfenstern, die Kirche von Mainz durch ihre Verhältnisse an hessische oder westphälische Kirchen erinnernd, so dass eine Herleitung von denselben nicht unwahrscheinlich ist "Ü. Der Gegensatz von Rheinland und Westphalenw), den wir schon früher wahrnahmeia, tritt in dieser Epoche noch stärker 4') Schneegans, Peglise de St. Thomas a Strasbourg. Golbery, Antiqu. de PAlsace, p. 87, pl. 20. Moller, Band I,.Taf. 38. Kallenbach, Taf. 54. Von der Kirche zu St. Wende! (Schmidt, Trierische Alterth. Lief. 3, Taf. S, 9, und Kugler kl. Sehr, II, 225) kann wohl nur der einschifßge Chor aus der Zeit bis 1360 stammen, während der Styl der gleich hohen Schiife des Lang- hauses der allerspätesten Zeit der Gothik, vielleicht schon dem sechszehnten Jahrhundert, angehören dürfte. 23) Vergl. Lübke's Werk über Westphalen, und Tappe, Alterthümer der Stadt Soest, Essen 1823, der für seine Zeit sehr gute Bemerkungen und Zeich- nungen giebt. Was sieh nicht bei beiden Schriftstellern iindet, beruht auf meiner eigenen Anschauung.