FBIIStBFIDHRSSVVBFk. 231 technischen Gewandtheit hat den Meister offenbar zu einem VVagniss verleitet. Er fand daher auch in dieser Weise keine Nachfolge, die Pfosten sind vielmehr überall beibehalten, aber doch Iindet sich merkwürdig genug gerade in dieser Zeit, wo in England und Frankreich das verticale Element das Maasswerk durchdrang, in Deutschland die Neigung, die Kreisform stärker zu betonen und zum Hauptinhalt der Anordnung zu machen. Zuweilen geschah dies in der Art, als 0b dadurch der Gedanke des Lichtbringenden, Strahlenden, der in den Kreisen des geo- metrischen Maasswerks nur leicht angedeutet war, mit allen Mitteln der Kunst geltend gemacht und das Fenster geradezu als leuchtende Sonne dargestellt werden sollte; so schon in der vorigen Epoche an einigen der herrlichen Fenster des Domes zu Minden, wo die Pfosten niedrig gehalten sind und eine gewal- tige, strahlenartig getheilte Rose tragen Häufiger dagegen haben die Kreise jetzt f eine Bildung, Welche die Vorstellung radförmigen Umschwunges erweckt, lt indem in ihrem Inneren unregelmässige bogen- i .1 v itwywf ä lini eFi uren mit einem ligieiteärn , scheinbar f will da schwereren und einem V x! X zugespitzten scheinbar Willig leichteren Ende alle in flieg i derselben Richtung um t bifußy t A den Mittelpunkt gelegt 3177i, N sind, so dass die Be- lffß 1;. ftiähppi weglichkeit des Cen- lt] p, "m, i: Zlilirr: Huiäm l trums vorausgesetzt, Jene lilfllitlt .1. lllilvh "i'll" Schwere nothwenilig ein Umkreisen hervorbrin- Smdxki rchc zu Saalfeld. Ü S. oben Bd. V, S. 560, und Lübke, Westphalen, Taf. 24. in kleinerem Maassstabe in der Kirche zu Arnstadt, "Puttlich Schwarzburg Taf. 5, und Uebersicht Taf. IX, Ilrß- 49- Aehnliches II , 1. Serie,